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Post stellt ihren Zustellungsstützpunkt im Technopark vor

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Markt Kamen

20.10.21 post 1Standortleiter Peter Cieslak, Zustellstützpunkleiterin Andrea Kowitz und Digitalisierungsfachmann Hans Dreschler (v.l.) freuen sich nach einem halben Jahr Bauzeit über die Inbetriebnahme des neuen Post-Standorts im Technopark. Fotos: Alex Grün für KamenWeb.de

von Alex Grün

20.10.21 post 2Zehn E-Trikes, für jeden Lieferbezirk eines, sind am neuen Stützpunkt an den Start gegangen. Natürlich gibt es auch Ersatzfahrzeuge und ein eingezäuntes Bike-Port.Kamen. Pünktlich vor dem vorweihnachtlichen "Starkverkehr", wie es in der Zustellungsbranche heißt, hat die Deutsche Post DHL Group ihren neuen Postzustellstützpunkt im Technopark in Betrieb genommen. Für die Kunden ändert sich wenig, für die Mitarbeiter jede Menge - zum Positiven.

Die Masse an Lieferbestellungen wächst stetig an, auch die Corona-Pandemie leistet dazu nach wie vor ihren Beitrag. Die Deutsche Post DHL Group reagiert darauf auch am Standort Kamen mit der Erweiterung ihrer Infrastruktur. Erst Anfang April wurde der erste Spatenstich auf dem Gelände an der Herbert-Wehner-Straße gesetzt. Jetzt, gerade einmal ein halbes Jahr später, ist der blitzartig hochgezogene neue Stützpunkt im vollen Betrieb. Wie an vielen Standorten wurde auch hier mit Fertigbauteilen gearbeitet, komplizierter als der eigentliche Bau sei die Installation der Technik gewesen, berichtet Post-Sprecher Rainer Ernzer. Der Laden läuft mittlerweile wie am Schnürchen, die Mitarbeiter machen jetzt schon einen eingespielten Eindruck - und das trotz zahlreicher Neuerungen. Ohne Rampen geht es jetzt ebenerdig zugange, was nicht nur eine Menge Kraft spart, sondern auch lange Transportwege und damit auch Zeit (wodurch die Post jedoch nicht früher ankomme, wie Zustellungsstützpunktleiterin Andrea Kowitz bemerkt) und Energie. Damit wird dem Ziel des Klimaschutzes ebenso Rechnung getragen, wie mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und den Wärmepumpen, die unter anderem die Fußbodenheizung mit heißer Luft versorgen. Die Mitarbeiter, in der Regel zwischen 38 und 40 20.10.21 post 3Die meisten Briefe werden in Werl vorsortiert, bevor sie im Technopark an den Verteilungsständen landen. Von da aus geht's mit dem Rad weiter.Leute insgesamt, davon 23 Zusteller, bekommen also schon einmal keine kalten Füße, dafür aber in den insgesamt 650 Quadratmeter messenden Hallen durch großzügig angelegte Fenster reichlich Tageslicht ab, bevor sie gegen 9.30 Uhr allmählich in ihre Gebiete ausschwärmen - auch darauf wurde bei der Planung geachtet. Das neue, komplett mit LED-Leuchten samt Bewegungsmeldern beleuchtete Gebäude ist also nicht nur klimaneutral, sondern auch mitarbeiterfreundlich.

Außerdem wird zu 100 Prozent mit Ökostrom gearbeitet, so Ernzer, so wie mittlerweile bundesweit, sogar Überschüsse würden ins Netz eingespeist. Allerdings hat auch die Post ähnliche Probleme, wie alle anderen Unternehmen, die Ökostrom produzieren: die Speichertechnik ist noch nicht soweit - aber, so Ernzer, auch daran werde gearbeitet. Aktuell werde mit der Verwendung von alten E-Scooter-Akkus experimentiert, die im Fuhrpark nicht mehr genutzt würden. Auch letzterer ist in Kamen auf dem Weg in ein neues (Öko-)Zeitalter. Zur Belieferung von 22.300 Haushalten mit rund 18.000 Briefen (mit rückläufiger Tendenz) und 2.000 Paketen (mit 20.10.21 post 4Vom Verteilzentrum aus wird die vorsortierte Post in die jeweiligen Zustellbezirke befördert.stetig steigender Tendenz) täglich wird jetzt Stück für Stück ökologisch aufgerüstet. Die Fahrradzusteller sind allesamt mit E-Bikes oder E-Trikes ausgestattet. Die Voraussetzungen für die E-Mobilität werden auch für den Paketdienst geschaffen, sodass der Betrieb nach und nach auf Streetscooter umgestellt werden kann. Für die Transporter werden künftig 24 Elektrotanksäulen aufgestellt, für jedes Fahrzeug eine. Irgendwann sollen auch die Dieselfahrzeuge, die jetzt noch unter den Verbundzustellern sozusagen ihr Gnadenbrot fressen, ausgedient haben - dann soll die gesamte Fahrzeugflotte auf Elektrobetrieb umgestellt sein. Einen konkret angepeilten Zeitpunkt dafür könne die Post noch nicht vorhersagen. All diese Maßnahmen lasse sich die Post einiges kosten, erklärt Sprecher Ernzer, ohne für den Standort Kamen Zahlen sprechen zu lassen. Billig sei die Öko-Umstellung sicherlich nicht, aber die Kunden hätten entsprechende Ansprüche in Sachen Klimaschutz, denen auch die Post gerecht werden müsse.

Der alte Standort in der Poststraße mit seinen Rampen und langen Transportwegen, der in mehreren Schritten an den Vermieter zurückgehen soll, sei nicht mehr zeitgemäß gewesen, erklärt Andrea Kowitz. Statt Rampen gibt es jetzt 34 ebenerdige Anlieferstationen und Parkplätze zu beiden Seiten des Gebäudes. Für die nähere Zukunft sei der Standort Kamen mit dieser hochmodernen Anlage jetzt erst einmal "postalisch gerüstet", erklärt Ernzer. Dennoch werde man sich im nächsten Jahr noch um einen möglichen ergänzenden Standort im Stadtteil Südkamen kümmern. Für 14 Zustellungsstützpunkte zeichnet Andrea Kowitz als Leiterin verantwortlich. Die wenigsten davon seien von vornherein geeignet gewesen, in den meisten Fällen müsse neu gebaut beziehungsweise der Bestandsbau kräftig verändert werden, so Kowitz. Im Fall des Standortes Kamen habe man nicht lange gefackelt und sich für den ersten Weg entschieden - die Mitarbeiter dürften sich darüber am meisten freuen. Und auch die Post-Kunden: jetzt kann Weihnachten kommen - zumindest aus postalischer Sicht.

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