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Kamen. Der Stammtisch der CDU Kamen findet wieder am Sa. 22.08. ab 19 Uhr im Treffpunkt am Markt 15 statt. Interessierte Bürger sowie Mitglieder können sich über aktuelle Themen austauschen.
Der Stammtisch bietet Raum für einen ungezwungenen Austausch, zum gegenseitigen Kennenlernen und für offene Gespräche. Ob regelmäßig, gelegentlich oder ganz spontan – alle sind eingeladen.
Jeder Stammtischabend wird von einer oder mehreren CDU-Mitgliedern organisiert, die als Ansprechpartner für Mitglieder und Gäste zur Verfügung stehen.
„Ziel der Abende ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben. Zuhören, Meinungen austauschen, Anregungen aufnehmen – ganz ohne Tagesordnung oder formellen Rahmen“ fasst die Stadtverbandsvorsitzende Sarah Grüneberg das neue Format zusammen.
Die CDU freut sich über alle, die den Weg zum Stammtisch finden. Der Stammtisch findet an jedem 22. eines Monats statt.
Weitere Stammtischtermine:
Di. 22.09. Do. 22.10. So. 22.11. Di. 22.12.
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Die neuen Azubis mit Niederlassungsdirektor Willi Kolks (Mitte). Foto: Autobahn Westfalen
Dillenburg/Recklinghausen. „Auf Sie warten herausragende Projekte in einem vielfältigen und spannenden Arbeitsfeld, auf das Sie sich wirklich freuen dürfen“. Der Direktor der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH, Willi Kolks, begrüßte heute (20.8.) 12 Duale Studentinnen und Studenten beim offiziellen Onboarding-Tag in Dillenburg. Der Ort war nicht zufällig gewählt: Die Begrüßung fand auf der Baustelle der A45-Talbrücke Sechshelden statt. So hatten die zukünftigen Bauingenieurinnen und -ingenieure die Möglichkeit, sich zum Start ihres Studiums ein Brücken-Neubauprojekt anzuschauen.
Mit der Universität Siegen, der FH Münster, der THM Wetzlar und der Hochschule Bochum hat die Autobahn Westfalen überall standortnahe Partner aus dem Hochschulbereich, um das Duale Studium beinahe flächendeckend in der Niederlassung anzubieten. „Ich bin ein großer Freund des Dualen Studiums, da Sie das theoretische Wissen, das sie an den Hochschulen sammeln bei uns direkt in die Praxis umsetzen können“, sagte Willi Kolks. „Das Neubauprojekt Sechshelden steht symbolträchtig dafür, was Sie in der Zukunft bei uns erwarten wird“, so der Direktor abschließend. Und genau auf solche Großprojekte freut sich Duali Laurenz Brinkmann, der in der Außenstelle Osnabrück (FH Münster) sein Duales Studium beginnt, besonders: „Genau das ist es, warum ich mich für die Autobahn GmbH entschieden habe. Ich möchte einen direkten Bezug zum Projekt und möchte zum Schluss auch ein Endprodukt sehen. Darauf freue ich mich sehr“.
Straßenwärter-Azubis trafen sich auf der AM Recklinghausen
Eine Woche zuvor waren es 24 Auszubildende, die der Direktor zum Start des Ausbildungsjahres willkommen hieß. Kolks hob die Vielfalt der Tätigkeit im Betriebsdienst der Autobahn hervor – und dessen Bedeutung. „Der Betriebsdienst ist die Basis für alles. Ohne Sie läuft nichts.“ Die jungen Kollegen würden mit ihrer Arbeit auf und an der Strecke künftig eine sehr wichtige Aufgabe in einer der größten Niederlassungen der Autobahn GmbH erfüllen, so Kolks. Er wies aber auch auf die Risiken des Berufs hin und appellierte an alle, im Einsatz aufeinander zu achten. „Viele von Ihnen werden dabei das erste Mal auch Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für andere übernehmen müssen“, so der Direktor. Oberste Priorität bei allem, was die Kollegen im Betriebsdienst tun, habe stets die Sicherheit: „Das Wichtigste ist, dass alle nachmittags wohlbehalten wieder auf dem Hof sind.“ Für die Azubis hieß es beim Willkommenstag auf der Autobahnmeisterei Recklinghausen bereits, selbst aktiv zu werden. Ob es bei Übungen zur Rückengesundheit war oder einer ersten Fahrt mit der ferngesteuerten Mähraupe – alle „Neuen“ waren mit Spaß bei der Sache. Die Aufgabenvielfalt im Berufsalltag hat viele der neuen Auszubildenden vom Betriebsdienst überzeugt. So wie Fynn-Luca Weber-Hoberg, der seine Ausbildung bei der Autobahnmeisterei Herford begonnen hat: „Die Arbeit im Freien und die abwechslungsreichen Aufgaben waren für mich ausschlaggebend.“ Robin Kage wird im Team der Autobahnmeisterei Ehringshausen ausgebildet. „Mich hat überzeugt, wie vielfältig die Tätigkeit ist, dass man viel Neues lernt und erlebt und im Team arbeitet.“
Als Auszubildende haben bei der Autobahn Westfalen begonnen:
Luca Wender, Niklas Becker (beide Autobahnmeisterei (AM) Oelde); Jamy-Deen Querengässer (AM Holdorf); Nick Kunz (AM Lathen); Efe Celik (AM Dorsten); Robin Kage (AM Ehringshausen); Jason Maximilian Buchner (AM Freudenberg); Jonah Piecha, Lyon Sokolowski (beide AM Gelsenkirchen); Timo Kann (AM Hagen); Henner Steffen, Fynn-Luca Weber-Hoberg (beide AM Herford); Alexander Schenk, Levin Kuper (beide AM Kamen); Philip Löckemann (AM Lengerich); Felix-Benedikt Plesch, Leon Buchholz (beide AM Lüdenscheid); Luca Hülsmann, Lars Wulbusch (beide AM Osnabrück); Jonas Reker, Felix Bültel (beide AM Schüttorf); Silas König, Paul Lasse Kaup (beide AM Werl), Luis Noureddine (AM Wünnenberg)
Als Dual Studierende haben bei der Autobahn Westfalen begonnen:
Ruth Landreh, Melvin Schulte (beide Außenstelle (AS) Bochum); Neele Hecker, Philipp Waltersbacher (beide AS Dillenburg); Linda Falkenroth, Matthias Wehild (beide AS Hagen); Timo Ahlers, Leonie Nickel, Nina Strahberger (alle AS Hamm); Laura Großmann (Projektbüro Münster); Laurenz Brinkmann, Julian Passe (beide AS Osnabrück).
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Während der Vahle-Campus schnell wächst, beschäftigt immer mehr Menschen die Frage, ob der Aldi-Markt am Hemsack dauerhaft erhalten bleibt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Schon seit längerer Zeit mehren sich Hinweise darauf, dass der Aldi-Markt im Hemsack möglicherweise nicht mehr allzu lange die wichtigste Anlaufstation im Bereich der Nahversorgung für die angrenzenden Betriebe im Gewerbegebiet sein wird. Dem Vernehmen nach soll der Markt am Hemsack 6 geschlossen werden und dann in Methler neu eröffnen.
Kommt man mit Menschen im Gewerbegebiet ins Gespräch, klingen die Pläne für den Aldi-Abgang teils schon ziemlich weit fortgeschritten. So ist zu hören, dass da, wo derzeit noch der Discounter steht, neue Lagermöglichkeiten für Vahle entstehen sollen, die bekanntlich direkt nebenan ein neues Verwaltungsgebäude sowie moderne Produktionsanlagen als Vahle-Campus bauen.
Der Aldi könnte an neuer Stelle gebaut werden, genauer gesagt in Kaiserau, wo passend zu einem geplanten Wohngebiet an der Heimstraße auf dem früheren Rasenplatz am Kerbstadthaus die Ansiedlung eines Lebensmittel-Discounters angedacht ist. Erste Pläne dafür hat die Stadt bereits Ende 2024 im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt.
Weiterlesen: Aldi im Hemsack: Bleibt der Discounter im Gewerbegebiet?
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Noch bis Donnerstag, 20. August, wird die Konzertaula von der heimischen Firma H&H-Bau aus Gründen der Sicherheit „eingenetzt“. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Christo und Jeanne-Claude verhüllten den Reichstag in Berlin vom 24. Juni bis zum 7. Juli 1995. Deutlich länger wird die „Vernetzung“ der Konzertaula zu sehen sein. Allerdings handelt es sich dabei auch nicht um eine besondere Kunstaktion, sondern dient künftig der Sicherheit der Passanten vor der bröckeligen Fassade.
„Wir wissen nicht, ob etwas runterfällt, aber wir möchten auch nicht, dass falls etwas runterfällt, jemand verletzt wird. Deshalb gehen wir mit den Netzen auf Nummer sicher“, so Linda Biermann vom Gebäudemanagement der Stadt Kamen.
Die Sicherungsmaßnahme mit der Aufhängung und Befestigung mehrerer Netze ist nun quasi das Vorspiel zur notwendigen, energetischen Sanierung der gesamten Außenhülle, zu der dann auch die Erneuerung von Dach, Fenstern sowie eine Dämmung der neuen Fassade gehören.
Anblick wird länger bleiben
Im Gegensatz zum Gymnasium, wo die Arbeiten mittlerweile begonnen haben, wird man sich noch längere Zeit an den Anblick der Aula im Netz-Outfit gewöhnen müssen. Linda Biermann rechnet aktuell damit, dass die Arbeiten 2028 beginnen werden: „Nächstes Jahr werden die Aufträge an die Fachplaner wie Architekten und Statiker erteilt. Wenn die dann mit ihren Planungen fertig sind, können wir Ende 2027 in die europaweiten Ausschreibungen gehen.“
Derzeit rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Eine Fertigstellung könnte in 2028 oder in 2029 erfolgen. Die regelmäßigen Überprüfungen der gealterten Fassade sollen jedoch auch nach der Vernetzung der Aula weitergehen.
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Nur noch 16 Modelle unter diesem Listenpreis / Modelle deutscher Hersteller nicht verfügbar
Neuwagen zum kleinen Preis werden selten: Aktuell sind auf dem deutschen Markt nur noch 16 Modelle gängiger Marken für weniger als 20.000 Euro erhältlich. 2021 waren es noch 35 Modelle. Unter den günstigen Neuwagen ist kein Modell eines deutschen Herstellers.
Die Zahl der Neufahrzeuge, die zu einem Listenpreis von unter 20.000 Euro verfügbar sind, sinkt deutlich: Auf dem deutschen Markt sind aktuell nur noch 16 Neuwagen gängiger Marken unterhalb der Preisschwelle erhältlich. Eine ADAC Auswertung ergab zusätzlich: Vor fünf Jahren lag die Zahl dieser Autos noch deutlich höher: 2021 waren 35 Modelle für unter 20.000 Euro verfügbar.
Auffällig auch: Unter den 16 Modellen befindet sich kein Modell eines deutschen Herstellers und übrigens auch kein japanisches. Vor fünf Jahren waren dagegen immerhin noch fünf Fahrzeuge deutscher Hersteller unterhalb von 20.000 Euro verfügbar. Aktuell ist das günstigste deutsche Auto der VW Polo, dessen Grundpreis mit 20.380 Euro (Stand August 2026) knapp über der Schwelle liegt.
Vor fünf Jahren waren zusätzlich immerhin drei Fahrzeuge für einen Preis von rund 10.000 Euro erhältlich. Für dieses Budget ist aktuell kein neues Auto mehr zu bekommen. Der mit Abstand günstigste Neuwagen kostet aktuell 13.590 Euro (Dacia Sandero TCe 100 Essential).
E-Auto- Interessenten finden dafür in diesem Jahr erstmals gleich drei vollelektrische Modelle unterhalb dieser Preisschwelle. Zu diesem Preis gab es vor fünf Jahren noch keinen reinen E-Pkw.
Autos sind insgesamt teurer geworden, weil die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestiegen sind und gleichzeitig mehr Technik vorgeschrieben oder erwartet wird.
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Interessenbekundungen sind seit 17. August möglich
von links: Marina Hellwig (l.) und Michaela Löffler von der WTG-Behörde mit Ombudsmann Norbert Zimmering. Foto: Leonie Joost – Kreis Unna
Kreis Unna. Der Kreis Unna sucht eine zweite Ombudsperson für die Pflege im Nordkreis. Interessierte können ihre Interessenbekundung ab Montag, 17. August, beim Kreis Unna einreichen. Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die das Ehrenamt für die Städte Selm, Werne, Lünen, Bergkamen und Kamen übernehmen möchte.
Ombudspersonen haben eine neutrale Vermittlungsfunktion und unterstützen bei Konflikten zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen und Leistungsanbietern der unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsangebote nach dem Wohn- und Teilhabegesetz (WTG NRW).
Sie unterstützen bei Anregungen und Beschwerden, tragen Anliegen gegenüber den Einrichtungen vor und helfen dabei, einvernehmliche Lösungen zu finden. Die Tätigkeit erfolgt unabhängig und weisungsfrei in enger Zusammenarbeit mit der WTG-Behörde (Heimaufsicht) des Kreises Unna.
Gesucht werden Menschen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und Lebenserfahrung für dieses Ehrenamt geeignet sind. Wünschenswert sind Kenntnisse des Wohn- und Teilhabegesetzes Nordrhein-Westfalen sowie berufliche Erfahrungen beispielsweise in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen, Sozialarbeit, rechtliche Betreuung oder Verwaltung. Für die Tätigkeit sollte ein Zeitbudget von etwa zehn Stunden pro Monat zur Verfügung stehen.
Die Ombudsperson wird vom Kreisausschuss des Kreises Unna für drei Jahre bestellt. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich. Der Kreis Unna zahlt eine jährliche Aufwandsentschädigung von 840 Euro sowie eine Sachkostenpauschale in Höhe von 140 Euro. Fahrtkosten werden nach den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes NRW erstattet.
Fragen beantworten Marina Hellwig und Michaela Löffler vom Fachbereich Arbeit und Soziales telefonisch unter 0 23 03 / 27-4557 oder 0 23 03 / 27-3250 sowie per E-Mail an
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Kreis Unna. Am 22. August dreht sich beim Tag der Fische alles um die faszinierende Welt unter der Wasseroberfläche. Auch direkt vor unserer Haustür finden sich wichtige Lebensräume für Fische und zahlreiche andere Wasserbewohner: Die Lippe prägt die Landschaft rund um die Ökologiestation und ist ein wertvoller Bestandteil des regionalen Gewässernetzes.
Heimische Gewässer bieten vielen Tieren Nahrung, Schutz und Laichplätze. Dafür müssen die Lebensbedingungen stimmen. Naturnahe Ufer, abwechslungsreiche Gewässerstrukturen und eine gute Wasserqualität sind entscheidend dafür, dass Fische ihren Lebenszyklus erfolgreich durchlaufen können. Gerade Fließgewässer wie die Lippe sind dabei weit mehr als reine Wasserläufe. Sie sind Lebensadern der Landschaft und verbinden unterschiedliche Lebensräume miteinander. Auch kleinere Gewässer wie der Beverbach und der Beversee können eine wichtige Rolle spielen.
Für den Schutz und die ökologische Entwicklung der heimischen Gewässer ist Zusammenarbeit besonders wichtig. Das Umweltzentrum Westfalen arbeitet deshalb eng mit der Biologischen Station Kreis Unna | Dortmund zusammen und unterstützt den Verein „Saubere Lippe“. Gemeinsam geht es darum, die Gewässer vor Ort stärker ins Bewusstsein zu rücken, ihren ökologischen Wert zu vermitteln und sich für ihren Schutz einzusetzen.
„Gewässerschutz beginnt direkt vor unserer Haustür. Wenn wir unsere Bäche und Flüsse als Lebensräume verstehen und wertschätzen, schaffen wir auch die Grundlage dafür, dass wir sie langfristig schützen können“, so Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrums.
Die Arbeit der Partner zeigt dabei, wie vielfältig Gewässerschutz sein kann: von der fachlichen Beobachtung und dem Schutz von Arten und Lebensräumen über Umweltbildung bis hin zum Engagement für saubere und lebendige Flüsse. Dabei steht nicht nur der Fisch im Mittelpunkt. In einem intakten Gewässer leben zahlreiche miteinander verbundene Arten – von Wasserpflanzen und Kleinstlebewesen über Insekten und Muscheln bis hin zu Amphibien und Vögeln.
„Der Tag der Fische ist deshalb ein guter Anlass, einmal genauer hinzusehen. Wer an Lippe unterwegs ist, kann entdecken, wie viel Leben sich in und an unseren Gewässern verbirgt. Und vielleicht stellt sich dabei auch die Frage: Was können wir selbst dazu beitragen, dass diese Lebensräume sauber, vielfältig und lebendig bleiben?, so Wendenkampf weiter.
Das Umweltzentrum Westfalen möchte mit seiner Bildungs- und Umweltarbeit dazu beitragen, Natur vor Ort erlebbar zu machen und Menschen für ihren Schutz zu begeistern. Denn lebendige Gewässer brauchen nicht nur Wasser – sie brauchen Aufmerksamkeit, Engagement und Menschen, die sich für ihren Erhalt einsetzen.
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In Kamen entsteht neue Selbsthilfegruppe
Kreis Unna. In Deutschland leiden rund 9,5 Millionen Menschen an Depressionen. Neben Depressionen stellen auch Ängste eine große Belastung im Alltag dar. Um Betroffenen im Kreis Unna einen sicheren Ort für Gespräche und Unterstützung zu bieten, ist eine Selbsthilfegruppe in Kamen geplant.
Die Gruppentreffen finden voraussichtlich donnerstags im frühen Abendbereich in Kamen statt. Es können noch Interessierte dazukommen. Weitere Informationen gibt es bei der Anmeldung. Die Teilnahme ist kostenlos.
Der Besuch einer Selbsthilfegruppe ist keine Akuthilfe, kann aber neben professioneller Unterstützung eine wertvolle Ergänzung sein.
Interessierte können sich bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus Unna, Massener Straße 35 melden. Ansprechpartnerin ist Laura Schwarz. Zu erreichen ist sie unter Fon 0 23 03 27 28 29, E-Mail:
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Tanken aus Sicht des ADAC weiterhin zu teuer / Ölpreis und Niedrigwasser erklären aktuelle Spritpreise nur zum Teil
Die Spritpreise ziehen im Wochenvergleich weiter an. Wie aktuelle Zahlen des ADAC zeigen, kostet Super E10 im bundesweiten Mittel rund 2,162 Euro je Liter. Das entspricht einem Anstieg von 3,7 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Im selben Zeitraum verteuert sich Diesel noch kräftiger: 2,253 Euro müssen Verbraucher durchschnittlich je Liter bezahlen – das sind 5,3 Cent mehr als noch in der vergangenen Woche.
Aus Sicht des ADAC liegen die Kraftstoffpreise in Deutschland nach wie vor auf einem zu hohen Niveau. Zwar erklären das historische Niedrigwasser auf dem Rhein und damit verbundene Transportschwierigkeiten sowie der weitere leichte Anstieg des Ölpreises (Rohöl der Sorte Brent kostet derzeit rund 91 US-Dollar je Barrel, ein Aufschlag von etwa zwei Dollar zur Vorwoche) einen Teil der höheren Kraftstoffpreise, sie reichen aus Sicht des ADAC aber nicht aus, um das derzeitige Preisniveau vollständig zu erklären: Tanken ist nach wie vor zu teuer.
Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
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