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Kreis Unna. Mehr Effizienz, kostengünstigere Verwaltungen, besserer Bürgerservice – das sind einige der Ideen hinter dem Begriff der Interkommunalen Zusammenarbeit. Mit der Stadt Lünen als erster Partner sollen diese Ideen konkret werden. Das Ziel ist klar: „Der Kreis muss weiter zusammenwachsen“, so Landrat Mario Löhr.
"Es macht gar keinen Sinn, dass jeder für sich arbeitet und Synergien auf der Straße liegen bleiben", so der Landrat, der im Gespräch mit Lünens Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg die engere Zusammenarbeit bei einem ersten Arbeitstermin am 17. August versucht konkret zu machen. "Wir als Verwaltung müssen schneller und effizienter werden – und auch mal über den Tellerrand hinausschauen", so Martina Förster-Teutenberg. "Das machen wir jetzt gemeinsam mit dem Kreis Unna und den Städten und Gemeinden als Partner."
Dabei geht es um typische Verwaltungsthemen, die gemeinsam besser angepackt werden können, als dass das jede Verwaltung für sich alleine tut: Beschaffungen zentralisieren, Volumen bündeln, Projekte gemeinsam steuern, IT-Strukturen gemeinsam aufbauen oder auch das Fördermittelmanagement zentralisieren. "In dieser dramatischen Haushaltskrise müssen wir uns auch selbst über die Runden retten. Dazu gehört die Einsicht, dass wir nicht mehr alle alles selbst und alleine machen können", so Dr. André Jethon, Beigeordneter aus Lünen.
,Auch Dienstleistungen oder Verwaltungsbereiche, die derzeit an mehreren Orten vorgehalten werden, können vielleicht gemeinsam abgebildet werden. Die Potentiale auszuloten – das ist jetzt die Aufgabe. Die Idee ist dabei nicht neu: Es gibt schon zahlreiche Kooperationen, doch: "Ohne die Interkommunale Zusammenarbeit weiter auszubauen wird es in Zukunft nicht gehen. Wir wollen jetzt mit unseren Städten und Gemeinden die ersten Schritte gehen und den Kreis gemeinsam zukunftsfähig aufstellen", so Kreisdirektor Philipp Reckermann. PK | PKU
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Auch im Sesekebad Kamen lernten Kinder während der Sommerferien schwimmen. Rund 120 Kinder nahmen insgesamt an den Kursen im Sesekebad und in der Kleinschwimmhalle Kamen-Heeren teil. Foto: Kreis Unna
Kreis Unna. Schwimmen ist für Kinder so wichtig wie Lesen und Schreiben. Doch längst nicht jedes Kind kann schwimmen. Und Schwimmkurse sind oft schnell und über einen langen Zeitraum ausgebucht. Daher hat Landrat Mario Löhr das Projekt „Jedes Kind soll schwimmen lernen!“ an den Start gebracht, das auch in diesem Jahr wieder stattfand. Und das erneut sehr erfolgreich.
In diesem Jahr gab es für Kinder wieder die Chance, an fünf Standorten im Kreis Unna während der ersten vier Wochen der Sommerferien Schwimmkurse zu besuchen. Insgesamt haben in diesem Jahr rund 510 Kinder an 22 Schwimmkursen teilgenommen. Sechs Bäder an fünf Standorten waren beteiligt:
Freibad Bornekamp in Unna (rund 120 teilnehmende Kinder)
Löhnbad in Fröndenberg (rund 110 teilnehmende Kinder)
Bürgerfreibad Selm (rund 80 teilnehmende Kinder)
Freibad im Solebad Werne (rund 80 teilnehmende Kinder)
Kleinschwimmhalle Kamen-Heeren und das Sesekebad Kamen (rund 120 teilnehmende Kinder)
Circa die Hälfte der Kinder konnte das Seepferdchen erlangen. Vereinzelte Kinder schafften sogar das Bronze-Abzeichen, eins sogar Silber. Die Kurse waren auch in diesem Jahr ab sechs Jahren buchbar. Viele Kurse waren direkt nach Anmeldungsfreigabe ausgebucht, der Bedarf an Schwimmkursen ist weiterhin sehr hoch. Der letzte Kurs endete am 14. August mit einer Abschlussveranstaltung.
Der Kreis Unna hat die Kurse wieder gemeinsam mit dem Bündnis für Familie, der UKBS, dem KreisSportBund Unna, der Sparkasse UnnaKamen sowie den Betreibern der Bäder die Kurse auf die Beine gestellt. Alle freuen sich über eine erneute gelungene Durchführung des Projekts und hoffen auf eine Fortführung. PK | PKU
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Kamen. Ein Baum für die Zukunft: Im Bürgerwald Methler können Kamener Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Baumpatenschaft ein sichtbares Zeichen für Natur, Nachhaltigkeit und die kommenden Generationen setzen. Noch bis zum 1. Oktober 2026 besteht die Möglichkeit, einen eigenen Baum zu bestellen und damit dazu beizutragen, dass der Bürgerwald auf der Fläche „Im Telgei“ weiter wächst.
Vor zwei Jahren wurde der Bürgerwald Methler feierlich eingeweiht. Zum Startschuss pflanzten die ersten Baumpatinnen und Baumpaten insgesamt 43 Bäume. Nachdem im vergangenen Jahr erstmals auch eine Pflanzfläche in Heeren-Werve eingeweiht wurde, soll nun der Bürgerwald in Methler weiter bepflanzt werden.
Auf der Fläche „Im Telgei“ entsteht ein abwechslungsreicher Mischwald. Für die diesjährige Pflanzung stehen vier verschiedene Baumarten zur Auswahl: Weide, Pappel, Traubenkirsche und Erle. So können die zukünftigen Baumpatinnen und Baumpaten den Baum auswählen, der ihnen besonders gut gefällt.
Eine Baumpatenschaft ist dabei mehr als nur das Pflanzen eines Baumes: Mit einer Patenschaft leisten Bürgerinnen und Bürger einen persönlichen Beitrag zur Entwicklung des Bürgerwaldes und schaffen etwas, das über viele Jahre und Generationen bestehen bleibt. Ob als persönliches Zeichen, Geschenk für einen besonderen Menschen oder als Erinnerung an ein wichtiges Ereignis – ein eigener Baum kann viele Bedeutungen haben.
Die Kosten für die Übernahme einer Baumpatenschaft betragen pauschal 140 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Das aktuelle Bestellformular sowie ein Flyer mit weiteren Informationen zu den verschiedenen Baumarten sind im Bürgerportal der Stadt Kamen zu finden. Darüber hinaus können Baumpatenschaften auch direkt digital über das Serviceportal der Stadt Kamen bestellt werden.
Jetzt mitmachen und den Bürgerwald wachsen lassen! Jede einzelne Baumpatenschaft trägt dazu bei, dass aus der Fläche „Im Telgei“ Stück für Stück ein vielfältiger Wald entsteht. Wer einen Baum pflanzen lassen und Teil dieses besonderen Projekts werden möchte, sollte sich den 1. Oktober 2026 als Bestellschluss vormerken.
Das Pflanzfest im Bürgerwald Methler findet am Samstag, 21. November 2026, statt.
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Freuen sich über die Vorteile, die sich durch den neuen Containerkomplex an der Wache ergeben: Christopher Lindermann (Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst), Hanna Schulze (Beigeordnete) sowie Ralf Heibert (Sachgebietsleiter Rettungsdienst). Foto: Stadt Kamen
Kamen. Mehr Platz für die Verwaltung und zugleich bessere Bedingungen für die Wachmannschaft: An der Hauptfeuer- und Rettungswache Mersch hat die Stadt Kamen einen neuen Containerkomplex in Betrieb genommen. Mit der Anlage wird der Standort räumlich neu geordnet. Davon profitieren sowohl die Verwaltung des Fachbereichs 37 Feuerwehr und Rettungsdienst als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wach- und Einsatzdienst.
Der neue Komplex hat eine Grundfläche von 27 mal 9 Metern und bietet damit auf rund 240 Quadratmetern Platz für acht Büroräume, einen Konferenzraum sowie eine Toilettenanlage. In diese Räume zieht der überwiegende Teil der Verwaltung des Fachbereichs 37 ein.
Der Umzug schafft zugleich Platz im bestehenden Gebäude der Feuer- und Rettungswache: Die Räume, die dort bislang von der Verwaltung genutzt wurden, stehen künftig als Schlaf- und Aufenthaltsbereiche für die Wachmannschaft zur Verfügung. Damit verbessert die Stadt die Unterbringung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bislang teilweise behelfsmäßig in älteren Containern auf der Rückseite der Wache untergebracht waren. Diese Container waren aufgrund ihres Alters und ihrer Abnutzung erneuerungsbedürftig.
Die notwendige Erneuerung wurde so mit einer grundsätzlichen Optimierung der räumlichen Abläufe verbunden. Zugleich setzt die Stadt damit Vorgaben aus den Bedarfsplanungen für Feuerwehr und Rettungsdienst um. Insbesondere lassen sich die Wege zwischen den Aufenthalts- und Ruheräumen der Wachmannschaft und den Einsatzfahrzeugen deutlich verkürzen.
„Wir haben den notwendigen Austausch der bisherigen Container zum Anlass genommen, die räumliche Organisation an der Hauptwache insgesamt weiterzuentwickeln“, erklärt Christopher Lindermann, Leiter des Fachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst. „Durch den Umzug der Verwaltung können wir die bisherigen Büroräume innerhalb der Wache für die Wachmannschaft nutzen. Das verbessert die Unterbringung und sorgt zugleich für deutlich günstigere Laufwege zu den Einsatzfahrzeugen.“
Auch die für Feuerwehr und Rettungsdienst zuständige Beigeordnete Hanna Schulze sieht in der Neuordnung einen wichtigen Schritt: „Eine leistungsfähige Feuerwehr und ein leistungsfähiger Rettungsdienst brauchen nicht nur moderne Fahrzeuge und eine gute technische Ausstattung, sondern auch räumliche Strukturen, die auf die täglichen Abläufe abgestimmt sind. Mit dem neuen Containerkomplex schaffen wir für die Verwaltung gute Arbeitsbedingungen und können gleichzeitig die Situation für die Wachmannschaft spürbar verbessern.“
Unabhängig davon bleibt die langfristige Entwicklung des Feuerwehrstandortes eine zentrale Aufgabe der Stadt. Der beschlossene Brandschutzbedarfsplan sieht perspektivisch einen Neubau der Feuer- und Rettungswache an einem anderen Standort vor. „Diese Zukunftsperspektive verlieren wir nicht aus dem Blick“, unterstreicht Bürgermeisterin Elke Kappen. „Ein moderner und leistungsfähiger Feuerwehr- und Rettungsdienststandort ist eine wichtige Investition in die Sicherheit unserer Stadt. Bis dahin sorgen wir dafür, dass die Bedingungen an der bestehenden Wache so gut wie möglich an die heutigen Anforderungen angepasst werden.“
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Kamen. Der Stammtisch der CDU Kamen findet wieder am Sa. 22.08. ab 19 Uhr im Treffpunkt am Markt 15 statt. Interessierte Bürger sowie Mitglieder können sich über aktuelle Themen austauschen.
Der Stammtisch bietet Raum für einen ungezwungenen Austausch, zum gegenseitigen Kennenlernen und für offene Gespräche. Ob regelmäßig, gelegentlich oder ganz spontan – alle sind eingeladen.
Jeder Stammtischabend wird von einer oder mehreren CDU-Mitgliedern organisiert, die als Ansprechpartner für Mitglieder und Gäste zur Verfügung stehen.
„Ziel der Abende ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben. Zuhören, Meinungen austauschen, Anregungen aufnehmen – ganz ohne Tagesordnung oder formellen Rahmen“ fasst die Stadtverbandsvorsitzende Sarah Grüneberg das neue Format zusammen.
Die CDU freut sich über alle, die den Weg zum Stammtisch finden. Der Stammtisch findet an jedem 22. eines Monats statt.
Weitere Stammtischtermine:
Di. 22.09. Do. 22.10. So. 22.11. Di. 22.12.
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Die neuen Azubis mit Niederlassungsdirektor Willi Kolks (Mitte). Foto: Autobahn Westfalen
Dillenburg/Recklinghausen. „Auf Sie warten herausragende Projekte in einem vielfältigen und spannenden Arbeitsfeld, auf das Sie sich wirklich freuen dürfen“. Der Direktor der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH, Willi Kolks, begrüßte heute (20.8.) 12 Duale Studentinnen und Studenten beim offiziellen Onboarding-Tag in Dillenburg. Der Ort war nicht zufällig gewählt: Die Begrüßung fand auf der Baustelle der A45-Talbrücke Sechshelden statt. So hatten die zukünftigen Bauingenieurinnen und -ingenieure die Möglichkeit, sich zum Start ihres Studiums ein Brücken-Neubauprojekt anzuschauen.
Mit der Universität Siegen, der FH Münster, der THM Wetzlar und der Hochschule Bochum hat die Autobahn Westfalen überall standortnahe Partner aus dem Hochschulbereich, um das Duale Studium beinahe flächendeckend in der Niederlassung anzubieten. „Ich bin ein großer Freund des Dualen Studiums, da Sie das theoretische Wissen, das sie an den Hochschulen sammeln bei uns direkt in die Praxis umsetzen können“, sagte Willi Kolks. „Das Neubauprojekt Sechshelden steht symbolträchtig dafür, was Sie in der Zukunft bei uns erwarten wird“, so der Direktor abschließend. Und genau auf solche Großprojekte freut sich Duali Laurenz Brinkmann, der in der Außenstelle Osnabrück (FH Münster) sein Duales Studium beginnt, besonders: „Genau das ist es, warum ich mich für die Autobahn GmbH entschieden habe. Ich möchte einen direkten Bezug zum Projekt und möchte zum Schluss auch ein Endprodukt sehen. Darauf freue ich mich sehr“.
Straßenwärter-Azubis trafen sich auf der AM Recklinghausen
Eine Woche zuvor waren es 24 Auszubildende, die der Direktor zum Start des Ausbildungsjahres willkommen hieß. Kolks hob die Vielfalt der Tätigkeit im Betriebsdienst der Autobahn hervor – und dessen Bedeutung. „Der Betriebsdienst ist die Basis für alles. Ohne Sie läuft nichts.“ Die jungen Kollegen würden mit ihrer Arbeit auf und an der Strecke künftig eine sehr wichtige Aufgabe in einer der größten Niederlassungen der Autobahn GmbH erfüllen, so Kolks. Er wies aber auch auf die Risiken des Berufs hin und appellierte an alle, im Einsatz aufeinander zu achten. „Viele von Ihnen werden dabei das erste Mal auch Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für andere übernehmen müssen“, so der Direktor. Oberste Priorität bei allem, was die Kollegen im Betriebsdienst tun, habe stets die Sicherheit: „Das Wichtigste ist, dass alle nachmittags wohlbehalten wieder auf dem Hof sind.“ Für die Azubis hieß es beim Willkommenstag auf der Autobahnmeisterei Recklinghausen bereits, selbst aktiv zu werden. Ob es bei Übungen zur Rückengesundheit war oder einer ersten Fahrt mit der ferngesteuerten Mähraupe – alle „Neuen“ waren mit Spaß bei der Sache. Die Aufgabenvielfalt im Berufsalltag hat viele der neuen Auszubildenden vom Betriebsdienst überzeugt. So wie Fynn-Luca Weber-Hoberg, der seine Ausbildung bei der Autobahnmeisterei Herford begonnen hat: „Die Arbeit im Freien und die abwechslungsreichen Aufgaben waren für mich ausschlaggebend.“ Robin Kage wird im Team der Autobahnmeisterei Ehringshausen ausgebildet. „Mich hat überzeugt, wie vielfältig die Tätigkeit ist, dass man viel Neues lernt und erlebt und im Team arbeitet.“
Als Auszubildende haben bei der Autobahn Westfalen begonnen:
Luca Wender, Niklas Becker (beide Autobahnmeisterei (AM) Oelde); Jamy-Deen Querengässer (AM Holdorf); Nick Kunz (AM Lathen); Efe Celik (AM Dorsten); Robin Kage (AM Ehringshausen); Jason Maximilian Buchner (AM Freudenberg); Jonah Piecha, Lyon Sokolowski (beide AM Gelsenkirchen); Timo Kann (AM Hagen); Henner Steffen, Fynn-Luca Weber-Hoberg (beide AM Herford); Alexander Schenk, Levin Kuper (beide AM Kamen); Philip Löckemann (AM Lengerich); Felix-Benedikt Plesch, Leon Buchholz (beide AM Lüdenscheid); Luca Hülsmann, Lars Wulbusch (beide AM Osnabrück); Jonas Reker, Felix Bültel (beide AM Schüttorf); Silas König, Paul Lasse Kaup (beide AM Werl), Luis Noureddine (AM Wünnenberg)
Als Dual Studierende haben bei der Autobahn Westfalen begonnen:
Ruth Landreh, Melvin Schulte (beide Außenstelle (AS) Bochum); Neele Hecker, Philipp Waltersbacher (beide AS Dillenburg); Linda Falkenroth, Matthias Wehild (beide AS Hagen); Timo Ahlers, Leonie Nickel, Nina Strahberger (alle AS Hamm); Laura Großmann (Projektbüro Münster); Laurenz Brinkmann, Julian Passe (beide AS Osnabrück).
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Während der Vahle-Campus schnell wächst, beschäftigt immer mehr Menschen die Frage, ob der Aldi-Markt am Hemsack dauerhaft erhalten bleibt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Schon seit längerer Zeit mehren sich Hinweise darauf, dass der Aldi-Markt im Hemsack möglicherweise nicht mehr allzu lange die wichtigste Anlaufstation im Bereich der Nahversorgung für die angrenzenden Betriebe im Gewerbegebiet sein wird. Dem Vernehmen nach soll der Markt am Hemsack 6 geschlossen werden und dann in Methler neu eröffnen.
Kommt man mit Menschen im Gewerbegebiet ins Gespräch, klingen die Pläne für den Aldi-Abgang teils schon ziemlich weit fortgeschritten. So ist zu hören, dass da, wo derzeit noch der Discounter steht, neue Lagermöglichkeiten für Vahle entstehen sollen, die bekanntlich direkt nebenan ein neues Verwaltungsgebäude sowie moderne Produktionsanlagen als Vahle-Campus bauen.
Der Aldi könnte an neuer Stelle gebaut werden, genauer gesagt in Kaiserau, wo passend zu einem geplanten Wohngebiet an der Heimstraße auf dem früheren Rasenplatz am Kerbstadthaus die Ansiedlung eines Lebensmittel-Discounters angedacht ist. Erste Pläne dafür hat die Stadt bereits Ende 2024 im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt.
Weiterlesen: Aldi im Hemsack: Bleibt der Discounter im Gewerbegebiet?
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Noch bis Donnerstag, 20. August, wird die Konzertaula von der heimischen Firma H&H-Bau aus Gründen der Sicherheit „eingenetzt“. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Christo und Jeanne-Claude verhüllten den Reichstag in Berlin vom 24. Juni bis zum 7. Juli 1995. Deutlich länger wird die „Vernetzung“ der Konzertaula zu sehen sein. Allerdings handelt es sich dabei auch nicht um eine besondere Kunstaktion, sondern dient künftig der Sicherheit der Passanten vor der bröckeligen Fassade.
„Wir wissen nicht, ob etwas runterfällt, aber wir möchten auch nicht, dass falls etwas runterfällt, jemand verletzt wird. Deshalb gehen wir mit den Netzen auf Nummer sicher“, so Linda Biermann vom Gebäudemanagement der Stadt Kamen.
Die Sicherungsmaßnahme mit der Aufhängung und Befestigung mehrerer Netze ist nun quasi das Vorspiel zur notwendigen, energetischen Sanierung der gesamten Außenhülle, zu der dann auch die Erneuerung von Dach, Fenstern sowie eine Dämmung der neuen Fassade gehören.
Anblick wird länger bleiben
Im Gegensatz zum Gymnasium, wo die Arbeiten mittlerweile begonnen haben, wird man sich noch längere Zeit an den Anblick der Aula im Netz-Outfit gewöhnen müssen. Linda Biermann rechnet aktuell damit, dass die Arbeiten 2028 beginnen werden: „Nächstes Jahr werden die Aufträge an die Fachplaner wie Architekten und Statiker erteilt. Wenn die dann mit ihren Planungen fertig sind, können wir Ende 2027 in die europaweiten Ausschreibungen gehen.“
Derzeit rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Eine Fertigstellung könnte in 2028 oder in 2029 erfolgen. Die regelmäßigen Überprüfungen der gealterten Fassade sollen jedoch auch nach der Vernetzung der Aula weitergehen.
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Nur noch 16 Modelle unter diesem Listenpreis / Modelle deutscher Hersteller nicht verfügbar
Neuwagen zum kleinen Preis werden selten: Aktuell sind auf dem deutschen Markt nur noch 16 Modelle gängiger Marken für weniger als 20.000 Euro erhältlich. 2021 waren es noch 35 Modelle. Unter den günstigen Neuwagen ist kein Modell eines deutschen Herstellers.
Die Zahl der Neufahrzeuge, die zu einem Listenpreis von unter 20.000 Euro verfügbar sind, sinkt deutlich: Auf dem deutschen Markt sind aktuell nur noch 16 Neuwagen gängiger Marken unterhalb der Preisschwelle erhältlich. Eine ADAC Auswertung ergab zusätzlich: Vor fünf Jahren lag die Zahl dieser Autos noch deutlich höher: 2021 waren 35 Modelle für unter 20.000 Euro verfügbar.
Auffällig auch: Unter den 16 Modellen befindet sich kein Modell eines deutschen Herstellers und übrigens auch kein japanisches. Vor fünf Jahren waren dagegen immerhin noch fünf Fahrzeuge deutscher Hersteller unterhalb von 20.000 Euro verfügbar. Aktuell ist das günstigste deutsche Auto der VW Polo, dessen Grundpreis mit 20.380 Euro (Stand August 2026) knapp über der Schwelle liegt.
Vor fünf Jahren waren zusätzlich immerhin drei Fahrzeuge für einen Preis von rund 10.000 Euro erhältlich. Für dieses Budget ist aktuell kein neues Auto mehr zu bekommen. Der mit Abstand günstigste Neuwagen kostet aktuell 13.590 Euro (Dacia Sandero TCe 100 Essential).
E-Auto- Interessenten finden dafür in diesem Jahr erstmals gleich drei vollelektrische Modelle unterhalb dieser Preisschwelle. Zu diesem Preis gab es vor fünf Jahren noch keinen reinen E-Pkw.
Autos sind insgesamt teurer geworden, weil die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestiegen sind und gleichzeitig mehr Technik vorgeschrieben oder erwartet wird.
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