Angekommen im Alltag

am . Veröffentlicht in Marie´s Kiwi Blog

MFKIWI010815Es ist Montagmorgen. Nun fängt nach drei Wochen Ferien die Schule wieder an und es ist daher mein erster richtiger Arbeitstag. Ich war etwas nervös und hoffte, dass ich meine ganzen Aufgaben für den Tag gut managen würde.
Der Wecker hatte mich um 6:30 Uhr aus dem Schlaf gerissen und ich hatte 30 Minuten um mich fertig zu machen. Um Punkt 7 Uhr (die deutsche Pünktlichkeit scheint bei mir auch in Neuseeland noch vorhanden zu sein) stand ich in der Küche. Charlie war bereits wach. Natürlich ruft der erste Schultag nach den Ferien wenig Freude bei ihr hervor, also verlangte sie zum Frühstück French Toast, ihr Lieblingsessen. Nachdem wir es zusammen zubereitet hatten, lief ich nach unten in die Waschküche und stellte die erste von vier Maschinen Wäsche an diesem Tag an. Vom Skiurlaub hatte sich einiges angesammelt…
Als ich wieder nach oben kam, zog Charlie sich bereits ihre Schuluniform an und ich bereite ein paar Snacks für ihre Lunchbox vor. Um 7:50 Uhr verließen Mum, Charlie und ich das Haus. Ich schwang mich hinter das Steuer unseres Kleinwagens und setzte zunächst Charlie an ihrer Schule und dann Mum bei ihrem Büro im Business District ab, wo sie als Anwältin arbeitet. Danach fuhr ich durch die City zurück nach Hause. Es war voll auf den Straßen. Die Hauptstadt erwachte zum Leben und tausende Autos strömten aus den Vororten zu ihrer Arbeit ins Stadtzentrum. Im Radio wurde irgendein DJ-Set gespielt und als ich am Westpac Stadion, einem Rugbystadion, vorbeifuhr, schien mir die Wintersonne ins Gesicht. Ich war  glücklich hier in Wellington sein zu können.
Nach einer 20minütigen Fahrt mit viel Verkehr war ich sehr stolz als ich das Auto sicher vor unserer Garage geparkt hatte. Ich hatte tatsächlich alleine die Rush Hour in Wellington gemeistert. Auf der linken Seite der Straße! Unser Hund Cooper freute sich sehr als ich durch die Tür stolperte und umso mehr als er auch noch eine schöne Streicheleinheit bekam. Ich bereite mir etwas zu Essen zu und setzte mich ins Esszimmer. Vorher hatte ich keine Zeit gehabt mein Frühstück zu essen, aber jetzt konnte ich es in Ruhe mit dem Blick ins Grüne auf Berge und Palmen genießen. Das Esszimmer hatte definitiv die schönste Aussicht im ganzen Haus und ich wusste, dass es mein Lieblingsplatz werden würde.
Nach dem Frühstück kümmerte ich mich um die Wäsche, saugte Coopers Haare im Wohnzimmer, brachte das Chaos vom Morgen in der Küche wieder in Ordnung und nahm schließlich Cooper mit auf einen Spaziergang in den Park, wobei der Park eher ein Wald war, der von der Vegetation und der Geräuschkulisse mehr dem Amazonas ähnelte. Ich brachte Cooper wieder nach Hause und ging in den 2 Minuten entfernten Supermarkt, um mir eine Packung Haribo und ein paar Reistafeln zu kaufen. Zwei der wichtigsten Snacks für mich.
Ehe ich es richtige realisierte, hatten wir auch schon 14:20 Uhr und ich musste los, um Charlie von der Schule abzuholen. Für den ersten Schultag war sie gut gelaunt und nachdem wir etwas im Park waren, fuhren wir direkt weiter zu ihrer Schwimmstunde. Da die Fahrt dorthin sehr lang war, kamen wir erst um 17:45 Uhr wieder zu Hause an und ich bereitete schnell das Abendessen zu: Pasta mit Hähnchen und Gemüse, das Lieblingsessen der Familie. Ich war heilfroh als beim gemeinsamen Essen um 18:30 Uhr alle die Pasta auf ihren Tellern lobten. Jeden Abend für die Familie zu kochen war sicherlich die Aufgabe, vor der ich am meisten Respekt hatte, denn so oft hatte ich in Deutschland schließlich auch nicht gekocht. Nach dem Essen ging es für Charlie sofort ins Bett und auch ich blieb nicht lange mit Mum und Dad auf der Couch vor dem Fernseher sitzen, sondern viel nach einer langen, heißen Dusche erschöpft ins Bett. Ich war in meinem neuen Job angekommen.

Aktive Vulkane und Skiwis…

am . Veröffentlicht in Marie´s Kiwi Blog

Mari´s Kiwi BlogMarie Fuhr Gerade mal drei Tage war ich nun in Wellington bei meiner Hostfamily, da ging es ach schon wieder weiter. Meine Familie hatte mich eingeladen mit ihnen in den Skiurlaub zu fahren. Da sagt man natürlich gerne zu.
Am späten Dienstagabend fuhren wir in Wellington los Richtung Norden. Es war ein anstrengender Tag gewesen und da es außerdem schon sehr dunkel war und man eh nichts sehen konnte, schlief ich hinten auf der Rückbank des Autos ein. Zwei Stunden später weckte mich die aufgeregte Stimme von Charlie auf, denn wir hatten unser Etappenziel auf dem Weg ins Skigebiet erreicht: Feilding. Ein kleiner Ort mitten auf der Nordinsel, der eigentlich nur aus einer langen Straße bestand, an der sich ein riesiges Haus an das andere reihte. Die Eltern meiner Mum wohnten hier und wir würden die nach über in ihrem (unfassbar großen und schönen) Haus schlafen. Nachdem Charlie im Bett war, schaute ich mit meinen Gasteltern die Bachelorette und aß meinen allerersten Pie. Ich wusste nicht ganz was ich davon halten sollte. Das Einzige was ich wusste war, dass ich mich nach einem Stück so voll fühlte, als wenn ich gerade ein ganzes Wildschwein verspeist hätte.
Am nächsten Morgen luden wir unser Gepäck in den großen SUV von Charlies Großeltern, den wir ab jetzt benutzen würden, da man im Skigebiet ansonsten Ketten auf den Rädern bräuchte. Wir fuhren also weiter Richtung Norden und nach weiteren zwei Stunden kamen wir in Ohakune an, einem kleinen Ort am Fuß des Mount Ruapehu, einem aktiven Vulkan. Genau auf diesem Berg würden wir Ski fahren. In Neuseeland muss man eben gewissen Risiken für seinen Skiurlaub eingehen. Es gäbe aber ein gutes Frühwarnsystem und der Vulkan würde sowieso nur ca alle 20 Jahre ausbrechen, versicherten mir meine Gasteltern. „Wann war denn der letzte Ausbruch?“, fragte ich. Stille. „Oh, ich glaube sogar 1995…“, lachte schließlich mein Dad. Na das kann ja interessant werden, dachte ich.
Wir liehen schnell eine Skiausrüstung für mich aus und dann ging es auch schon auf den Berg. Ich fuhr mit Dad zunächst ganz nach oben auf die Spitze. Die Aussicht dort war einfach atemberaubend. Man konnte nicht nur das ganze hügelige Umland des Vulkans sehen, sondern auch einen anderen Vulkan in New Plymouth. Dieser befand sich an der Küste und die war 200 km entfernt. Ich konnte es nicht glauben und wollte gar nicht mehr zurück ins Tal. „Come on mate, let´s do this“, rief mir Dad schließlich zu. Im Vorfeld hatte er mir noch gesagt, dass ich meine Erwartungen an die Skigebiete der Kiwis nicht zu hochschrauben sollte, da ich ja die europäischen gewöhnt sei. Aber das war gar nicht nötig gewesen. Die Pisten waren anspruchsvoll und machten Spaß, die Schneebedingungen waren super und wir hatten einfach einen perfekten Skitag.
Am Abend kamen wir in unser Chalet für die nächsten drei Nächte. Das Beste daran war, dass mein Bett, genau wie das zu Hause in Wellington, einen electric blanket, also eine Heizdecke hatte. Oh ja, abends in ein warmes Bett zu kriechen… Bestes Gefühl!
Der nächste Tag verlief nicht ganz so gut. Zunächst stürzte ich auf einer zu vollen Piste und verdrehte mir das Knie. Vermutlich eine Bänderdehnung. Als ich dann im Cafe auf meine Familie wartete, musste ich schließlich erfahren, dass auch meine Gastmutter gestürzt, auf den Kopf gefallen war und trotz eines Helms mit einer Gehirnerschütterung für ein paar Stunden ins Krankenhaus musste. Damit war der Skiurlaub für uns beide gelaufen und wir verbrachten die nächsten Tage im Chalet und schauten Filme.
Am Samstag sollte es dann zurück nach Wellington gehen. Aber vorher wollte meine Familie mir noch einen ganz besonderen Ort zeigen: Das Chateau Tongariro Hotel. Ein riesiges Hotel, erbaut 1929 mitten im Nichts, nur mit einem Vulkan im Hintergrund. Beim Eintreten fühlte ich mich wie die Queen of England. Wir tranken Tee und hatten dazu ein paar Sandwiches und Gebäck. In der Atmosphäre der 20er Jahre zu live Pianomusik war das eine unfassbare Erfahrung.
Auf dem Rückweg wollte ich unbedingt noch ein Foto mit dem Vulkan im Hintergrund machen. Mein Dad stoppte an einem „Kiwi Crossing“ Schild. Mehr Neuseeland ging nun wirklich nicht. Jemand  hatte zwar dem Kiwi ein paar Skier gemalt, aber irgendwie passte das zu den lustigen Menschen hier und unserem Urlaub. Wir genossen noch etwas die Landschaft, bevor es dann zurück nach Wellington ging.

Welcome to the family

am . Veröffentlicht in Marie´s Kiwi Blog

Welcome to the family (C) Marie FuhrWelcome to the family (C) Marie FuhrDie ersten beiden Tage in Neuseeland verbrachte ich im Airport Hotel mit 40 anderen Au Pairs. Die Einweisung, die wir für unseren Job bekamen, war sehr hilfreich und außerdem war es einfach schnell Kontakte zu den anderen Au Pairs zu finden. Schließlich hieß es Abschied von den neuen Freunden nehmen und wieder ab zum Flughafen. Von da aus ging abends mein Flug von Auckland nach Wellington. Um zu meiner neuen Familie zu kommen, brauchte ich mit dem Flugzeug weniger als eine Stunde. Mit dem Auto wären es mindestens 8 gewesen. Nach der Landung checkte ich schnell mein Aussehen. Oh Gott, noch immer total fertig und gejetlagt. So sollte ich zum ersten Mal meiner Host Family begegnen? Na toll, dann mal los...

Ich schnappte mir mein Handgepäck und kurz nachdem ich das Flugzeug verlassen hatte, bog ich um eine Ecke und sah schon viele Leute auf Passagiere dieses Fliegers warten. Und nochmal 10 Meter weiter sah ich sie: meine neue Familie. Meine beiden Gasteltern und ihre neunjährige Tochter. Als sie mich entdeckten winkten sie mir fröhlich zu. Charlie, das Mädchen auf das ich die nächsten 10 Monate aufpassen würde, hatte ein "Welcome Marie" Plakat für mich gebastelt und strahlte über das ganze Gesicht. "Hi, how are you?", fragte meine Mum lächelnd und umarmte mich herzlich und küsste mich auf die Wange. Nachdem auch Charlie und mein Dad eine Umarmung bekommen hatten, fühlte ich mich gleich gut aufgehoben. Diese Familie schien genau so nett wie in den Skype Gesprächen zu sein, die wir vorher hatten. Ich erzählte von meinem guten Flug und wie die Orientation Days waren und zusammen gingen wir zum Auto. Das inzwischen dunkle Wellington schaute fantastisch aus. Es war ist eine Gegend mit vielen kleinen Bergen, auf denen überall Lichter zu sehen sind.

Wir fuhren an der Bucht der Stadt vorbei und schließlich in unsere Wohngegend, aber machten noch einen kurzen Stopp an einem Aussichtspunkt von dem man auf die ganze Stadt blicken konnte. Es war unfassbar schön. Die Lichter, das Wasser, die Berge ringsherum und einen Sternenhimmel wie ich ihn in Deutschland noch nie gesehen hatte. Schließlich kamen wir an unserem Haus an. Charlie war leider etwas erkältet und musste sofort ins Bett, aber Mum und Dad zeigten mir das Haus, welches frisch renoviert war und meine eigene kleine Wohnung unten im Keller. Perfekt getroffen, dachte ich und schlief erschöpft ein.

Am nächsten Morgen nahm mich Dad noch mit auf einen anderen Aussichtspunkt. So sollte ich mein neues zu Hause etwas besser kennenlernen. Wellington am Tag zu sehen war mindestens genauso beeindruckend wie nachts. Man konnte sogar von dort über die Meerenge Neuseelands von der Nord auf die Südinsel blicken. Ich brauchte etwas Zeit um zu begreifen, dass ich endlich angekommen war.

Der Flug ins Abenteuer

am . Veröffentlicht in Marie´s Kiwi Blog

MKB 150715von Marie Fuhr

Völlig überladen mit Koffer und Tasche an der einen, Kissen in der anderen Hand, Jacke überm Arm und dem Boardingpass im Mund lief ich durch die Duty Free Zone des Düsseldorfer Flughafens auf der Suche nach meinem Gate. Bitte lass es nicht ganz am anderen Ende des Terminals sein, dachte ich. Gott sei Dank, direkt hinter Parfum, Alkohol und Süßigkeiten war es schon und ich fiel erschöpft auf einen freien Platz. Jetzt konnte es ja losgehen, die Reise nach Neuseeland.
Für meinen zehnmonatigen Aufenthalt als Au Pair hatte ich mir das Land der Kiwis ausgesucht. Seit Jahren hatte ich darauf hingefiebert und nun war es endlich soweit. Aber irgendwie konnte ich es noch gar nicht richtig realisieren. Nach einem emotionalen Abschied von meinen Eltern saß ich nun da und starrte auf den riesigen Airbus A380 der mich auf meiner ersten Etappe nach Dubai bringen sollte. Und das große Teil soll echt fliegen?, schmunzelte ich in mich hinein. Nach einer Stunde die Gewissheit. Ich hob tatsächlich ab und ließ das verregnete Düsseldorf hinter mir. So langsam wurde mir klar, so schnell komme ich nicht wieder…
Nach 6 Stunden voller Essen, Filmen und gratis Getränken, inklusive Wein zum Sonnenuntergang in 12 Kilometern Höhe, flogen wir Dubai im Dunkeln an. Anfangs sah man nur einige Lichter die hinter dem Wasser, über dem wir anflogen, auftauchten. Doch plötzlich brachen wir aus den Wolken und da tauchte die City auf. Und natürlich der Burj Khalifa. Dubai hatte mich vorher nie besonders gereizt. Ja, sicherlich beeindruckend dieser ganze Protz, hatte ich immer gedacht, aber da ich es ja jetzt selbst im Dunkeln gesehen hatte, war ich tief beeindruckt von der Größe und Macht dieser Stadt. Die vielen Lichter und das stolze Aufblitzen des höchsten Gebäudes der Welt… Da lässt sich wirklich über einen Stopp auf dem Rückflug nachdenken.
Kaum aus dem einen Flugzeug raus, ging es auch schon in das nächste rein. Über 13 Stunden Flug bis nach Melbourne lagen nun vor mir. Nachdem ich mich mit meinem Platz am Gang abgefunden hatte, beschloss ich zu schlafen. Nach etwa einer Stunde raschelte es laut neben mir. Als ich die Augen öffnete blickte ich in das Gesicht eines Stewards. „Wanna grab some cheese pizza?“, rief er lachend. Mehr als: „hmm... mh, yes“, brachte ich nicht heraus, nahm etwas verwirrt die Pizza und schlief wieder ein. Der konnte froh sein dass es Essen war, für das er mich geweckt hatte, sonst wäre meine Laune aber schlagartig nach unten gegangen!
In Melbourne angekommen hatte ich tatsächlich insgesamt 5 Stunden schlafen können und fühlte mich richtig gut für die Zeit, die ich schon unterwegs war. Auch wenn ich die Käsepizza nicht angerührt hatte. Beim Händewaschen bemerkte ich ein paar andere Mädels die in Shirts von einer deutschen Au Pair Agentur unterwegs waren. Es stellte sich heraus, dass wir auf den selben Flug nach Auckland in Neuseeland gebucht waren und so schloss ich mich der kleinen Gruppe an.
Die drei Stunden von Australien nach Neuseeland vergingen total schnell im Vergleich zu den vorigen Etappen. Als wir vom Meer auf die größte Stadt Neuseelands zuflogen, wählte ich in meiner Playlist etwas ruhigere Musik mit viel Emotion. Als ich dann die ersten Lichter von Neuseelands Küste zu der Musik hörte, liefen mir dann doch einige Tränen übers Gesicht. Einerseits vor Freude, denn da war es endlich, mein neues Zuhause auf Zeit, doch andererseits wurde mir dann auch klar, dass ich ohne Familie und Freunde zunächst ziemlich aufgeschmissen sein würde.
Nach der Landung ging es erst zum „Customers Service“. Hier sollten wir unser Visum bekommen. Die anderen Au Pairs und ich waren total nervös, da wir im Vorfeld so viele Dokumente besorgen mussten, die vorgezeigt werden sollten und dies laut Neuseeländischer Botschaft unfassbar wichtig wäre. Im Endeffekt hat der Mann hinter der Glasscheibe nur Witze über unsere Müdigkeit nach dem Flug gemacht, unseren Pass einmal gescannt und einen Stempel reingedrückt. Die Dokumente haben ihn nicht im Geringsten interessiert.
Nun die nächste Hürde: Das Scannen des Gepäcks. Weder Essen oder Getränke, noch dreckige Schuhe durfte man im Gepäck haben. Zum Glück hatte ich im Vorfeld auf alles geachtet und kam gut durch. Ein Au Pair hinter mir hatte allerdings das ungeöffnete Glas Honig in ihrem Koffer vergessen, welches sie als Gastgeschenk für ihre Familie mitnehmen wollte. Dieses Geschenk kostete sie 400 Neuseeländische Dollar, etwa 250€. Ein ziemlich teures Gastgeschenk, das dann auch noch im Müll der Flughafenmitarbeiter landete. Was die Gefahr von Keimen, die auf die Insel kommen könnten, angeht sind die Kiwis eben sehr streng.
In der Eingangshalle des Flughafens rief ich den Shuttleservice meines Hotels an und setzte mich dann nach draußen, um auf diesen zu warten. Es war 6:10 Uhr morgens Ortszeit, 20:10 Uhr in Deutschland. Ich hatte mir fest vorgenommen den Tag wach zu bleiben, um schon mal in den neuen Zeitrhythmus zu kommen. Im Dunkeln sitzend und auf den Flughafen starrend dachte ich, das ist also das andere Ende der Welt? Merkt man gar nicht. Der Shuttlebus brachte mich innerhalb von 5 Minuten zu meinem Hotel, in dem ich am folgenden Tag eine „Orientation“, also Einweisung von meiner Organisation haben sollte. Als ich in mein Zimmer kam, freute ich mich erst riesig über die Dusche und fiel dann völlig erschöpft auf das Kingsizebett. Verdammt, dachte ich, wach bleiben, der Zeitrhythmus…

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