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Jennas Austauschjahr in Südamerika Beitragsanzahl: 6
Marie´s Kiwi Blog Beitragsanzahl: 25
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Mittlerweile bin ich seid über einem Monat in Argentinien und die ersten Wochen waren sehr beeindruckend. Kurz nach meiner Ankunft bin ich einer Tanzgruppe vom “Estudiantina” beigetreten. Das ist ein Fest auf der Straße, wo alle Schulen Musik und Tänze vorführen und letztens waren die vier Nächte der Estudiantina. Dafür musste ich mein Kostüm bis auf das Kopfteil allerdings selber machen, was eine menge Arbeit bedeutete. Dabei war meins nicht viel Arbeit im Gegensatz zu den anderen Kostümen der Spezials. Ich bin froh darüber diese Erfahrung gemacht zu haben, denn hier ist es ein wirklich wichtiger Bestandteil der Kultur meiner Stadt. Falls jemand Interesse hat, kann er gerne auf den Link klicken. Meine Schule ist in den ersten 20 Minuten zusehen. Link zum Video: https://youtu.be/E8jCYcK76Bc
Ein weiterer Höhepunkt der letzten Wochen war „los Jóvenes“. Dabei treten alle Schulen gegeneinander an und ein paar Schüler und Schülerinnen singen, tanzen oder spielen Musik. Die restlichen Schüler kleiden sich dann nach einer Farbe, um die Schule zu repräsentieren und feiern, tanzen und werfen mit Zeitungspapierstücke. Am Ende gewinnt eine Schule 25.000 ARS$, umgerechnet sind es ungefähr 530€. Meine Schule hat die Prämie sogar gewonnen.
In einer Woche war „die Woche der Schüler“ und an einem Tag haben sich alle Klassen nach einer Serie verkleidet und es gab eine Talentshow. Mein Kurs verkleidete sich als Grey’s Anatomy. Außerdem wurde „rey y reina de la primaveria“ (König und Königin des Frühlings) gewählt. Dafür wurden erst die beiden aus der Klasse bestimmt und danach der gesamten Schule. Am Ende entschied die Jury sich für Nano und mich. Beide Austauschschüler.
Für die Estudiantina gibt es auch noch extra Wahlen, aber die waren schon lange bevor ich ankam, doch die werden total ernst genommen und letztens wurde ein
Paar der gesamten Stadt ausgesucht. Dies ist ein total wichtiges Event hier und die Gewinner sind kleine Berühmtheiten der Stadt. Meine Schule hier ist auch sehr anders als ich es gewohnt war. Hier ist es nicht so wichtig, ob man mal nicht erscheint oder auch einfach zu spät. Falls man sich dann entscheidet zu kommen, kann man auch gerne schlafen. Für mich ist sie auch sehr klein, aber dies ist schon eine große Schule mit ca. 150 Schülern.
Besonderes für mich ist es sehr langweilig, weil ich keine Noten bekomme oder geschweige denn alles verstehe, was der Lehrer sagt. Die meiste Zeit verbringe ich damit mit meinen Freunden zu reden.
Nach dieser kurzen Zeit kann ich aber auch schon sagen, was mir nicht so gut gefällt. Eigentlich ist da nur eine Sache. Undzwar habe ich kaum Freiraum d.h., dass ich überall mit dem Auto hingebracht werde und mir nicht erlaubt ist alleine zu laufen, weil es wohl zu gefährlich ist. Doch als ich dieses Thema höflich angesprochen habe, hat sich hier auch ein wenig geändert. Meine Gastmama zeichnet mir zwar jetzt jedesmal eine Karte, aber ich darf auch alleine laufen, jedoch ohne mein Handy zu benutzen und auch ohne mit Fremden zu sprechen. Ich freue mich, bald mehr von meinem Leben hier zu berichten. Jenna!!

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Hallo, ich bin Jenna Rost und ich bin 16 Jahre alt. Ich nehme an dem Schüleraustauschprogram von Rotary International teil. Das ermöglicht mir ein Jahr lang im Ausland zu leben. Das Jahr über werde ich hier meine Erfahrungen mit euch teilen. Ab sofort wohne ich in Posadas, Argentinien mit meiner ersten Gastfamilie. Sie bestehen aus meiner Gastmutter Nancy, Gastbruder Tobias (13 Jahre) und Gastschwester Martina (17 Jahre).
Für mich beginnt alles am 16.08.2018, denn da ging vom Frankfurter Flughafen mein Direktflug nach Buenos Aires und dort habe ich den Flughafen gewechselt und hatte einen Anschlussflug nach Posadas, in der Stadt in der ich lebe. Dort warteten schon meine Gastfamilie mit Cousins, eine weitere Gastfamilie mit dem Austauschschüler Nano aus den USA. Als ich das sah, war ich überwältigt vor Freunde, aber auch überfordert zu gleich, denn ich kannte niemanden und hatte ebenfalls keine Ahnung, wie ich sie begrüßen soll. Schnell wurde mir klar gemacht, dass man sich in Argentinien mit zwei Küssen auf die Wange begrüßt, ob man sich kennt oder nicht. Daraufhin sind wir dann nach Hause gefahren. Auf dem Weg dahin sind mir schon die ersten Unterschiede aufgefallen. Und zwar ist die Fahrweise eine ganz andere. Keine Spuren auf der Straße, dass heißt man kann fahren wo man möchte. Außerdem schließt man die Türen von innen ab, damit niemand sie öffnen kann, als Sicherheitsmaßnahme.
Als wir angekommen waren, war meine Aufregung verflogen und ich bekam ich eine Menge Geschenke zur Begrüßung, wie z.B. einen Kuchen, Tasse mit Namen und Süßigkeiten. Mein einziges Problem war zu diesem Zeitpunkt nur noch die Sprache, denn ich hatte Spanisch weder in der Schule, noch habe ich jemals mit einem anderen Menschen gesprochen. Ich habe nur Zuhause die Basis Kenntnisse gelernt. Auch jetzt habe ich noch große Probleme mich damit zu Verständigen. Hier spricht niemand gut Englisch, vorausgesetzt man spricht die Sprache überhaupt. Meine Gastschwester allerdings schon und hilft mir mit dem lernen und auch übersetzten.
Das häufigste konsumierte Getränk ist der Mate-Tee. Er wird aus einem Becher mit einem speziellen Strohhalm getrunken. Beliebtes Essen ist „cheaper“ oder „Milanesa“, so ähnlich wie Schnitzel.
Am Dienstag dann bin ich zum ersten Mal in die neue Schule „San Basilio Magno“ gegangen. Zunächst etwas ungewohnt mit Schuluniform, jedoch gefällt es mir, weil es mal etwas anders ist. Dort war meine Klasse total aufgeregt und stellte mir total viele Fragen, die man teilweise gar nicht beantworten kann. Die Menschen hier sind viel offener habe ich dadurch festgestellt, denn alle kommen auf dich zu. Am Wochenende gaben sie sogar eine Party für mich, um mich willkommen zu heißen.
Ansonsten unternehme ich viel mit Martina und ihrer Familie, ihren Freunden und auch Nano. Auch wenn wir auch nur zur Costanera fahren, um dort etwas Essen zu gehen und zu reden. Alleine etwas unternehmen, wie z.B. mir die Gegend anschauen, darf ich nicht, weil es wohl zu gefährlich ist. Dazu kommt noch, dass ich blond bin, was hier sofort auffällt. Jeden Samstag und Sonntag wird hier allerdings erst mit der gesamten Familie zu Mittag gegessen. Die letzte Woche sind noch zwei weitere Austauschschüler angekommen. Nelli, ebenfalls aus Deutschland und William aus Dänemark.
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Ja, richtig gelesen, ich bin wieder zurück in Kamen. Nach 11 Monaten ist es wirklich sehr schön meine Heimatstadt wiederzusehen. Aber zunächst will ich berichten, was ich eigentlich in der Zeit zwischen Neuseeland und Deutschland gemacht habe. Es waren ja immerhin ganze zwei Wochen.
A
m Montag, den 23. Mai bin ich, wie im letzten Eintrag erwähnt, um 6:25 Uhr nach Australien geflogen. Nach fünf Tagen in Sydney und einem kurzen Stopp in Canberra, habe ich danach nochmal 5 Tage in Melbourne verbracht. Von Melbourne hatte ich viel erwartet, da viele mir von der „Künstlerstadt“ vorgeschwärmt haben. So sehr hat es mich dann allerdings nicht begeistert, was aber sicherlich auch an dem Dauerregen lag. Nach kurzer Zeit fühlte ich mich schon so, als hätte ich alles Wichtige gesehen hätte und wollte eigentlich lieber wieder raus aus der Stadt. Also lieh ich mir ein Auto, schnappte mir die beiden Deutschen, die auf meinem Hostelzimmer waren und zusammen fuhren wir zur Great Ocean Road. Über mehrere Stunden ging es an der Südküste Australiens Richtung Westen und pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die „12 Apostel“. Die riesigen Steinformationen im Wasser sind wirklich mein Highlight von Australien und gerade im Licht der untergehenden Sonne hatte es wirklich etwas Mystisches.
Am nächsten Tag besuchte ich noch einen Wildlife Park, wo man Koalas, Kängurus und weitere, typisch australische Tiere, sehen konnte. Eigentlich verbachte ich die meiste Zeit damit Kängurus zu knuddeln, denn diese Tiere sind wirklich unfassbar witzige Zeitgenossen, die für ein bisschen Futter alles tun würden.
Dann musste ich aber auch Abschied von Melbourne nehmen und es ging mit dem Flieger zurück nach Sydney. Aber nur für eine Nacht, denn von Sydney aus ging mein Flieger nach Dubai. Da ich aber erst um 23 Uhr abends in Sydney ankam und um 6 Uhr morgens am nächsten Tag mein Flug nach Dubai ging, verbrachte ich die Nacht einfach am Flughafen, in einem abgeriegelten Bereich, in den alle Schlafenden gebracht und die ganze Nacht streng überwacht werden. Man muss sogar nachweisen können, dass man am nächsten Morgen einen Flug erwischen muss. Ich kam mir ein bisschen wie in einem Gefängnis vor. Aber schließlich saß ich im A380, auf meinem 14 1/2 Stunden Flug nach Dubai. Es war allerdings nicht so schlimm wie es sich jetzt anhört, ich hatte ziemlich viel Platz, es gab Filme und gutes Essen. Mit ein bisschen Schlaf gehen dann auch 14 Stunden „schnell“ vorbei.
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von Marie Fuhr
Neuseeland, Hawaii, Kamen... Es ist an der Zeit, dass ich mal berichte, wo ich mich eigentlich gerade so rumtreibe.
Wie im letzten Beitrag erwähnt, bin ich Anfang Mai für zwei Wochen nach Oahu, Hawaii geflogen. Zurück nach Neuseeland kam ich mich gebrochenem Herzen, denn ich habe mich absolut in Hawaii verliebt und ich wollte Oahu einfach nicht zurück lassen. Die Menschen die ich in meinem Hostel in Waikiki kennengelernt habe, sind so toll gewesen und die Insel ist einfach das Paradies auf Erden! Hawaii ist genauso wie man es sich vorstellt. Grüne Berge, weißer Sand und türkisblaues Wasser. Ich habe fast jeden Tag eine Wanderung auf Vulkane, zu Stränden, Wasserfällen oder Aussichtspunkten gemacht und dabei die Insel absolut ins Herz geschlossen. Dorthin will ich so schnell wie möglich zurück!
Danach war ich nochmal für 5 Tage in Wellington und habe mich am Montag von meiner Gastfamilie verabschiedet, die auch noch eine Abschiedsparty mit meinen Freunden organisiert hatte. Das hat es mir wirklich schwer gemacht zu gehen. Besonders der Abschied von Charlie war sehr hart: "Marie? Versprichst du mir, dass du mich in den nächsten zwei Jahren besuchen kommst, Schwester?" Natürlich konnte ich das nicht versprechen, aber ich bin mir sicher, dass ich meine Glitter-Sister nochmal wiedersehen werde.
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Heute gibt es nichts von irgendwelchen Wochenendausflügen oder Schwärmereien wie schön doch Neuseeland ist, sondern mal wieder ein Update aus meinem Alltag.
Zunächst mal hatte ich dieses Wochenende Familienbesuch aus Deutschland. Mein Cousin, der gerade mit dem Backpack durch Asien, Neuseeland und Australien unterwegs ist, hat am Wochenende bei uns geschlafen. Da er nur drei Nächte in Wellington hatte, habe ich als fürsorgliche Cousine natürlich dafür gesorgt, dass er alles von unserer Hauptstadt sieht, was man gemacht und gesehen haben muss. Auf den Aussichtspunkt Mt Victoria gehen, das Nationalmuseum besuchen, Cable Car fahren und sogar ins Stadion zu einem Rugby Spiel gehen. Ich muss sagen, dass es wirklich gut tat mal wieder jemanden aus der Familie zu sehen und ich habe das Wochenende sehr genossen. Genau wie mein Cousin, nur dass er sich wahrscheinlich noch mehr über ein gemütliches Bett, funktionstüchtiges Internet und selbstgekochtes Essen meiner Hostmum gefreut hat. Nach 6 Monaten in Hostels mal wieder echter Luxus!
Ansonsten sind die meisten meiner Freunde inzwischen schon wieder in Deutschland oder reisen noch ein bisschen durch die Welt. Die Wenigsten haben sich im Vorfeld dazu entschieden für 12 Monate als Au Pair zu verpflichten, sondern haben meist nur 6 Monate in ihren Gastfamilien verbracht. Nun sind nur noch wenige von uns übrig und wir fühlen uns ganz schön verlassen, auch wenn natürlich immer wieder neue Au Pairs nachkommen. Aber trotzdem gehe ich mit den Verbliebenen noch gerne abends aus oder wir erkunden für uns neue Teile von Wellington, wie zum Beispiel Somes Island, eine kleine Insel in der Bucht von Wellington, die man mit der Fähre erreichen kann. Aber auch Pizzaabende mit Filmen und Popcorn sind sehr beliebt bei uns Au Pairs. Langeweile kommt also definitiv nicht auf!
Was gibt es Neues von meiner Gastfamilie? Die Herbstferien (schon komisch, Herbst im April) haben angefangen und Charlie hat ein langes Wochenende bei ihrer Oma verbracht und ist seit zwei Tagen wieder in Wellington. Das heißt, dass ich in den Ferien nun 12 Stunden am Tag auf sie aufpasse. Mein Alltag besteht also daraus in den Park zu gehen und zu picknicken, Spiele zu spielen oder zusammen zu backen. Inzwischen verstehe ich meine Eltern, wenn sie früher gesagt haben: "Gut dass die Ferien bald vorbei sind!" Wenn man nicht gerade das Kind ist, sind Ferien nämlich echt anstrengend!
Allerdings heißt es für mich nach den Ferien: Bye Bye Neuseeland. Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen: Moment, eigentlich sollte sie doch 10 Monate da bleiben und nicht 9. Ganz genau so ist es auch, aber statt des 20. Mai ist nun der 29. April mein letzter Arbeitstag. Warum? Nun, meine Hostmum möchte weniger arbeiten und selber mehr Zeit mit Charlie verbringen und diese Regelung beginnt eben nun schon nach den Herbstferien, drei Wochen früher als geplant. Für mich bedeutet das, dass ich nicht mehr gebraucht werde und da meine Wohnung renoviert werden soll, haben mir meine Gasteltern nahe gelegt doch noch ein bisschen reisen zu gehen, bis ich am 23. Mai nach Australien fliege. Nach dem ersten Schock sah ich auch schließlich die Chance darin und da ich in Neuseeland so ziemlich alles gesehen habe, schaute ich mich mal auf der Website von Air New Zealand nach günstigen Flügen um. Das erste was mir ins Auge sprang: Flüge nach Hawaii im Angebot. Na das klang ja mal interessant, aber irgendwie viel zu unrealistisch. Nachdem ich dann aber zwei Nächte darüber geschlafen hatte, setzte ich mich schließlich wieder an den Laptop und irgendwie hatte ich ein paar Minuten später Tickets nach Honolulu in meinem Mail-Postfach. Dass sich die Dinge so entwickeln würden hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Also werde ich in weniger als zwei Wochen auf Oahu am Strand liegen und die Natur Hawaiis genießen, bis es nach zwei Wochen im einen Paradies noch mal zurück ins andere Paradies (nämlich Neuseeland) geht. Fünf Tage werde ich zum Abschluss noch in Wellington bei meiner Gastfamilie bleiben, bis dann mein Flieger geht und ich mir noch 10 Tage Australien (von Sydney nach Melbourne) und 4 Tage Dubai angucke. Dann geht es aber auch endlich wieder zurück nach Deutschland. Fünf Länder in einem Monat, das wird ganz schön verrückt…
Wie man sehen kann geht es mir also auch nach 284 Tagen im Ausland immer noch gut und die neuen Abenteuer sind nicht mehr weit entfernt. 





