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Kamen. Die Kamener Musikerinitiative Laut&Lästig hat zusätzlich zu ihren sonstigen Veranstaltungen ein neues Format ins Leben gerufen: die Acoustic Session, die eigens als Indoor-Event für die Kneipenlandschaft an den Start geht. Die erste Ausgabe gibt es schon am kommenden Freitag, 17. Oktober, in Michas Eck, Kirchstraße 2. Für das Musikprogramm sorgen werden Singer/Songwriterin Judith Kesper, die auch den ein oder anderen "very special guest" mitbringt, und die "Les d' Acchords", die die Kneipe mit akustischen Cover-Hits rockt. Das Publikum erwartet kein gewöhnliches Konzert, sondern ein lebendiges Intermezzo voller Energie, Humor und Gefühl. Los geht's um 20 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.
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Veranstalter Bernd Böhne (?.v.l.) und die Kamener Wirte sowie Vertreter der Stadt freuen sich jetzt schon auf Samstag, 8. November: Dann startet wieder die Kamener GSW-Kneipennacht in elf Gastronomien in der ganzen Innenstadt. Foto: AG
Kamen. (AG) Am Samstag, 8. November, ist es wieder soweit: Die Kamener Kneipennacht wird „volljährig“ und geht in ihr mittlerweile 18. Jahr. Ab sofort läuft der Vorverkauf für die begehrten Bändchen, die ihren Besitzern den Zugang zu elf verschiedenen Shows in genauso vielen Kamener Gastronomien ermöglichen.
Auch bei dieser Ausgabe der GSW-Kneipennacht setzt das Veranstalterteam von B*wie*B hauptsächlich wieder auf altbewährte Acts, die die Kamener Kneipennacht seit vielen Jahren mit ihren Auftritten prägen. Ein Heimspiel geben wird es wieder für die Kamener Acoustic Cover-Band "Der kleine dicke Junge", die auf Einladung der ehemaligen 82 West-Wirtin Alex Rabe in der ehemaligen Admiral-Spielhalle in der Weststraße spielt und diese bereits zum dritten Mal zum Kochen bringen wird. Power-Röhre Frauke Dryden wird mit ihrer Combo wieder für viel gute Laune und Mitsing-Stimmung sorgen. Der Name „Burning Heart“ steht für erstklassige und breit gefächerte Coverversionen von Charthits der letzten 30 Jahre, erst bei der Altstadtparty im August stellten die virtuosen Lokalmatadoren um Sänger Thomas Leitmann ihre Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis, zur Kneipennacht kommen sie in Erdins Café Opera in der Nordstraße. Auf viel musikalisches Lokalkolorit können sich auch die Besucher in Micha’s Eck in der Kirchstraße freuen: Hier treten die "Les D'Acc(h)ords" auf, die sich an diesem Abend wie zu Hause fühlen werden - weil sie es auch sind. Die Kamener Akustik-Truppe spielt zeitlose musikalische Evergreens, aber auch vergessene Lieder, die es verdient haben, neu aufgelegt zu werden.
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Generalmusikdirektor Rasmus Baumann fungierte als Dirigent und Reiseleiter bei der Städtereise.
Kamen. (wol) Auf eine musikalische Städtereise über mehrere Ozeane hinweg nahm die Neue Philharmonie Westfalen die Zuhörer in der Konzertaula mit - besondere instrumentale Reiseandenken inbegriffen. Showhighlight war dabei eine Zugabe mit vierhändigem Spiel am Flügel, für die Rasmus Baumann sein Dirigentenpult verlies.
Frank Dupree überzeugte als Solist am Flügel.
Die neue sinfonische Saison bot beim zweiten Gastspiel des Hausorchesters nach Musik auf Plastikflaschen bei der ersten Station wieder eigenwillige Klänge. Buenos Aires war die erste von drei Städten, die in der Konzertaula ihre Ständchen bekamen. Astor Piazzola und der Tango Nuevo forderten den Geigern angeführt von Misha Nodelmann einiges ab von viel Gefühl bis zu schrillen Tönen und die Klangkörper der Kontrabässe unterstützten noch die Percussionisten. Der Puls der argentinischen Großstadt klang beim „Tangazo“ mal ernst oder gar traurig und sehnsuchtsvoll, mal temperamentvoll und hitzig wie die Tangolokale am alten Hafen. Die Neue Philharmonie setzte beides glanzvoll um.
Die Weiterreise nach New York erforderte erst einmal großes Stühle- und Instrumenterücken vor interessiertem Publikum. Die Kamener spendeten auch den sonst meist unsichtbaren Helfern dafür gern Applaus. Vor allem musste der Flügel in den Mittelpunkt gerückt werden. An dem hatte bei der Uraufführung von George Gershwins „Concerto in F“ noch der Komponist selbst Platz genommen. Jetzt tat das Frank Dupree, ein deutscher Solist mit vielfältigen Spielorten und großer Spielfreude. Gershwin gilt manchen als zu populär. Die Städtereise nach New York, der Stadt nach der der Komponist das Conceto eigentlich benennen wollte, ließ natürlich auch das anklingen. Ein wenig Erinnerung an Rhapsody in Blue oder den durch Paris tanzenden Amerikaner war da spürbar.
Vierhändig gaben Frank Dupree und Rasmus Baumann eine Zugabe.
Vor allem aber klangen Jazz und Charleston mit. Und Frank Dupree gilt zu Recht als angesagter Jazz-Pianist, harmonierte perfekt mit dem Orchester und lies ein gelungenes Wechselspiel zu. Einzelne Instrumentalisten aus dem Orchester herauszuheben wird dem meist nicht gerecht und das Kamener Konzertaulapublikum feierte denn auch vor allem Solist und Orchester insgesamt stehend. Die weibliche Besetzung der Trompete aber ob gedämpft oder voll gespielt wurde zu Recht ganz besonders bejubelt. Von wegen Applaus: Der animierte Frank Dupree und Generalmusikdirektor Rasmus Baumann zu einer ganz speziellen Zugabe. Vierhändig nutzte die die Flügeltastatur zu einem kleinen Showakt, bei dem sie auch noch die Position vor tiefen und hohen Tönen mehrfach tauschten. Das Konzertaulapublikum hatte daran großen Spaß.
Die dritte Station der Reise fiel nach der Pause trotz der schon vorangegangenen Highlights keineswegs ab. Istanbul hat für eine eigene Symphony natürlich viel zu bieten und Fazil Say setzt als Kenner seiner Stadt deren Lage zwischen Orient und Okzident träumerisch bis temporeich um. Angesichts der politischen Wirklichkeit dort wohl unvermeidbar: Say wird in Europa als Botschafter des interkulturellen Dialogs gefeiert, in seinem Heimatland mit obskuren Begründungen vor Gericht gestellt. Seine „Istanbul Symphonie“ wurde 2010 in Dortmund uraufgeführt und sie passt wunderbar auch zu Kamens Anspruch an Vielfalt. Und natürlich gehören besondere Instrumente dazu. Murat Çakmaz an der Ney-Flöte, Mehmet Boyaci an der Kanun genannten Zitter und Christian Meyer an speziellen Handtrommeln gruppierten sich dazu als Trio um den Dirigenten. Das Publikum in Kamen feierte die Städtereise.
Übrigens: Beim dritten Konzert der sinfonischen Reihe am 16. November wird es in Kamen mystisch. Um Hexen und Geister soll es dann gehen.
Murat Çakmaz an der Ney-Flöte, Mehmet Boyaci an der Kanun genannten Zitter und Christian Meyer an speziellen Handtrommeln gruppierten sich als Trio um den Dirigenten.
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Die ‚Letzten Heuler‘ präsentieren ihr neues Programm Brave Caledonia in der Konzertaula. – Foto: Jörg Prochnow
Kamen. Das mit Spannung erwartete Jahresprogramm des Kamener Chores ‚Die letzten Heuler‘ mit Liedern und Geschichten aus dem alten Schottland wird am 2. November um 18 Uhr in der Konzertaula seine Uraufführung erleben. Wie man es von den ‚Heulern’ und ihrem Ideen- und Musik-Geber Reinhard Fehling kennt, wird es kein bloßes Aufwärmen bekannter Folk-Titel geben, sondern ein stimmiges Konzept rund um die Themen Natur, Liebe und Geschichte. Traditionelle schottische Musik wird in neuem Gewand erklingen, auch ganz neu Komponiertes im schottischen Stil wird dabei sein. ‚Die letzten Heuler‘ werden unterstützt von der stilsicheren und professionellen Combo ‚Die Wilde 7+‘ und vom Schauspieler, Sänger und Rezitator Michael Kamp. Gemeinsam treten sie eine Reise durch ein wildes Land und eine bewegte Geschichte an – mit vertrauten Melodien und neuen Einblicken.
Den Vorverkauf ab dem 8.10. übernimmt neuerdings das ‚Reiselädchen‘ in der Weststraße und das Kulturamt der Stadt Kamen, das diese Gemeinschaftsveranstaltung ermöglicht hat. Die Tickets kosten 15 Euro (Ermäßigte 10 Euro).
Archiv: Die ‚Letzten Heuler‘ entführen nach Schottland: Konzert ‚Brave Caledonia‘ in Kamen
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Kamen-Methler. Die Stiftung zur Förderung der kirchenmusikalischen und kulturellen Arbeit in Methler lädt am Sonntag, 7. Dezember 2025, um 17 Uhr zum Konzert mit Bachs Kantate „Tilge, Höchster, meine Sünden“ (BWV 1083) ein.
Zu hören sind Sarah Hayashi (Sopran), Jaro Kirchgessner (Altus) sowie der Kammermusikkreis Methler.
Das Konzert in der Margaretenkirche am Lutherplatz wird von der Stiftung Kirchenmusik Methler gefördert. Der Eintritt ist frei.
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Kamen-Methler. Die Stiftung zur Förderung der kirchenmusikalischen und kulturellen Arbeit in Methler lädt am Sonntag, 9. November 2025, um 17 Uhr zum Konzert „Schau auf die Welt“ in die Margaretenkirche am Lutherplatz ein.
Zu hören sind Werke aus „Les Misérables“ und „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Mitwirkende sind der Frauen- und Jugendchor, MPM Musical Pop’n more, Sologesang von Christiane und Andreas Antepoth sowie Dorothea Langenbach, Streicherin Marie-Louise Jacobs, Pianist Hartmut Neumann und Andreas Antepoth an der Orgel.
Der Eintritt ist frei; das Konzert wird von der Stiftung Kirchenmusik Methler gefördert.
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