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Mehr Abfall vermeiden
Kreis Unna. Papierreste, Holzspäne oder Glasscherben – in Gewerbebetrieben wird täglich Abfall produziert. Wie die Unternehmen damit umgehen müssen, ist in der Gewerbeabfallverordnung geregelt. Diese wurde jetzt aktualisiert mit dem Ziel, Abfall zu vermeiden und die Recycling-Quote zu erhöhen.
Dazu informierte der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Unna in Zusammenarbeit mit der Abfallvermeidungsagentur und der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft auf zwei Veranstaltungen in Unna und Lünen. Haben Betriebe die Veranstaltungen verpasst, beantworten die Ansprechpartner des Fachbereichs oder der Abfallvermeidungsagentur offene Fragen.
Abfall stärker trennen
Was die Neuerungen, die seit August 2017 gelten, für die Unternehmen bedeuten, weiß Michael Schneider vom Fachbereich Natur und Umwelt: „Die Neufassung fordert zum Beispiel von den Betrieben eine weitergehende Trennung des Abfalls. Ziel ist eine wesentlich höhere Recycling-Quote zu erreichen. Sie soll von sieben auf künftig 30 Prozent steigen.“
Informiert haben die Abfallexperten auf den Veranstaltungen außerdem über die neue Abfallhierarchie, die künftig in fünf statt drei Stufen festlegt, in welcher Reihenfolge mit Abfällen umgegangen werden muss. Danach steht ganz oben die Abfallvermeidung und erst am Ende auf Stufe fünf die Beseitigung von Abfall. „Wichtig ist auch, dass die Gewerbebetriebe nach wie vor eine Restmülltonne haben. Das ist Pflicht und das wird künftig auch stärker kontrolliert“, sagt Schneider.
Weitere Informationen
Für Rückfragen steht beim Kreis Unna Michael Schneider unter Tel: 0 23 03 / 27-11 72 oder per E-Mail an
Auf den Internetseiten der Abfallvermeidungsagentur unter www.ava-beratung.de können zudem die in den Veranstaltungen gezeigten Charts sowie weitere Informationen abgerufen werden. PK | PKU
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Kamen. Umweltberaterin Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale bietet das Klassiker-Kinderkochbuch für eilige Eltern jetzt zum Aktionspreis an.
(5 Euro). Dazu gibt es Herbstrezepte und Saisonkalender für Hobbyköche und Interessierte. Eickelpasch: " Wir empfehlen beim Einkauf gesunder Sachen auch zu jahreszeitlichen und heimischen Lebensmitteln zu greifen. Die unterstützen die Region und das Klima." Infos und Ideen zum nachhalrigem Kosum hält die Verbraucherzentrale in der Kirchstrasse bereit.
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Wilder Müll und überfüllte Mülleimer, hier ein Foto der Wanderausstellung der Verbraucherzentrale, die zusammen mit Frank Heldts Bildern gezeigt wird.
Kamen. Coffee-to-go ist beliebt, lecker und weit verbreitet. Leider auch in der Umwelt - als Ärgernis Nr. 1 löst sie bereits die Plastiktüte ab. 130 Becher - so viele nutzt und entsorgt der Deutsche im Durchschnitt pro Jahr - und viel zu oft laden sie im Gebüsch, an der Autobahnabfahrt, in der Natur. Natürlich, bzw. unnatürlich, finden wir dort auch jede Menge Glasflaschen, Papier oder sogar Elektrogeräte.
Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale, das Bürgerhaus Methler und Bürgerreporter und Fotograf Frank Heldt zeigen jetzt, zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung, eine Ausstellung zu "Wilden Müll" im Bürgerhaus Methler.
Auf Fotos in und Plakaten sind dort abstoßende und nachdenklich-stimmende "Stillleben" zu sehen, überregional und am Standrand geschossen. Der Coffee-to-go Becher (Stellvertreter auch für Kakao und andere Getränke) taucht hier erschreckend häufig auf.
Alternativen und Ansätze: Am Rande der Bilder wird auch ein Infostand der Verbraucherzentrale angeboten, mit Ratgebern und Ideen, Mehrwegbechern und Brotdosen. Die Mehrweg-to-go-Becher - sind auch für Kinder interessant - für sich selbst oder als sinnvolles Geschenk für die Großen.
Ansprechpartnerinnen: Anja Sklorz, Bürgerhaus Methler (02307 32835) oder Jutta Eickelpasch, Umweltberatung der Verbraucherzentrale (02307 43801 05)
Termin: Ausstellung Wilder Müll 13.11.2017 - 27.11.2017, werktags von 14.00 - 18.00 Uhr, Bürgerhaus Methler, Heimstr. 3
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Bergkamen. Er ist wieder da, der Wolf, auch bei uns - und mit ihm die allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung. Keine andere Tierart polarisiert so stark wie der Wolf: von den einen freudig begrüßt und willkommen geheißen, von den anderen gefürchtet, verabscheut und am liebsten abgeschossen. Was ist Mythos, was ist Realität? Worauf müssen wir uns einstellen, wenn NRW demnächst wieder Wolfsland wird - darüber informiert Dr. Barbara Seibert am Donnerstag den 15. November um 19.30 Uhr in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil. Die Referentin, die in Lünen eine Kleintierpraxis betreibt, hat sich ausführlich mit dem Verhalten wildlebender Wölfe beschäftigt, unter anderem auf Reisen in nord- und osteuropäische Länder. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5,- €. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) möglich.
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Bergkamen. Kübelpflanzen erfolgreich für die kalte Periode vorzubereiten ist nicht immer einfach. Anke Schröder, erfahrenen Gärtnerin, gibt am Donnerstag, den 16. November in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil die richtigen Ratschläge. Außerdem erläutert sie an Beispielpflanzen den Rückschnitt, Fragen der richtigen Standortwahl und die notwendigen Pflegemaßnahmen. Der zweistündige Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und kostet 5,00 € je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist bis zum 9. November unter 0 23 89 / 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich.
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Igelschutz - Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V./ EhrhardtIm Herbst wird es Zeit, den Garten winterfit zu machen – und zwar so, dass auch die Tiere etwas davon haben. Der Deutsche Tierschutzbund gibt Tipps, wie man Igeln, Eidechsen oder Wildbienen das Überwintern erleichtert und wie man Wildtiere bei der täglichen Nahrungssuche unterstützen kann.
„Akkurat angelegte und aufgeräumte Gärten machen es den Tieren schwer, Nahrung oder einen Unterschlupf zu finden“, erklärt James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. „Wer das Laub dagegen liegen lässt – zumindest auf einigen Haufen – bietet Igeln, Reptilien und Kleintieren, wie Regenwürmern oder Käfern, die anderen als Nahrung dienen, ein Versteck.“ Statt zu Laubbläsern und –saugern, die kleinere Igel und andere Tiere einsaugen und töten können, greift man besser zu Rechen oder Harke. Die stark gefährdeten Wildbienen bevorzugen zum Überwintern altes Gehölz, hohle Stängel verschiedener Pflanzen oder Baumhöhlen, die ihnen Schutz bieten. Verblühte Stauden sollten also auf keinen Fall abgeschnitten und tote Äste nicht entsorgt werden. Nutznießer von verblühten Stauden sind zudem viele Vögel, die aus den Blütenresten die Insekten herauspicken.
Artgerechte Zufütterung kann helfen
Wer nicht ohnehin das ganze Jahr füttert, kann Vögel bei lang anhaltendem Frost oder Schnee unterstützen – je nach Art mit Körnerfutter, etwa mit Sonnenblumenkernen oder Getreide, mit Insektenlarven oder mit Obst, zum Beispiel mit Äpfeln. Eichhörnchen legen zwar Futtervorräte für den Winter an, kommen aber bei Bodenfrost oft nicht an die vergrabenen Schätze heran. Sie freuen sich ebenfalls über Sonnenblumenkerne, aber auch über Bucheckern, Wal- und Haselnüsse oder Äpfel und Birnen. Igel müssen sich vor ihrem Winterschlaf, mit dem sie etwa zwischen Anfang Oktober und Anfang November beginnen, ausreichend Fettreserven anfressen. Für junge Igel kann im Herbst eine Zufütterung sinnvoll sein. Dabei sollte man auf artgerechtes Futter zurückgreifen, etwa auf Katzendosenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie. Milch und Essenreste sind dagegen ungeeignet.
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