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Goldmeister mit Band - Foto: Christina Schwaß
Kamen. Am Samstag, den 28. September 2024, um 20:00 Uhr erwartet die Besucher der Konzertaula in Kamen ein musikalisches Highlight: Goldmeister bringt mit einer einzigartigen Mischung aus Swing und deutschem Hip-Hop frischen Wind auf die Bühne. Die Band, die 2018 mit ihrem Debütalbum die Top 30 der deutschen Charts stürmte, kombiniert den Sound der 1920er-Jahre mit modernen Hip-Hop-Klassikern wie „Jetzt ist sie weg“ von den Fantastischen Vier oder „Mit Dir“ von Max Herre.
Karten sind zwischen 19 € und 25 € im Vorverkauf erhältlich. Der Online-Vorverkauf startete bereits am 1. August 2024. Tickets gibt es im Kulturbüro der Stadt Kamen oder an der Abendkasse, die eine Stunde vor Konzertbeginn öffnet.
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Die Crossover-Metal-Combo "Pänther Piss" überzeugte mit handfesten Riffs, kraftvollen Powerchords und voluminösen Vocals. Foto: AGKamen. (AG) Freunde handgemachter Live-Musik kamen am Samstag beim zweiten "Love Yourself Fest" im Jugendkulturcafé und im Postpark voll auf ihre Kosten. Acht Bands verschiedener Stilrichtungen beteiligten sich an dem Aktionstag rund um die Poststraße.
Ausgerichtet wurde das Mini-Festival vom Jugendkulturcafé und der Musikerinitiative Laut&Lästig, die Bands aus den eigenen Reihen und darüber hinaus für die Veranstaltung einlud. Nachdem der Open-Air-Bereich im Postpark nach dem letzten Auftritt der Gruppe "Jamon" dichtgemacht wurde, ging es wesentlich lauter im JKC weiter. Die Crossover-Metal-Combo "Pänther Piss" überzeugte mit handfesten Riffs, kraftvollen Powerchords und voluminösen Vocals, bevor die Stoner- und Hardrock-Formation "Injustice System" als Headliner der Veranstaltung die Bühne kaperte und das rappelvolle Jugendkulturcafé mit ihrem grungigen Metalsound vollends zum Kochen brachte. Das Grunge-Duo "The Pighounds", die wie im letzten Jahr an der Ausrichtung der Veranstaltung beteiligt war, hatte schon am Nachmittag bewiesen, dass man auch mit nur zwei Leuten eine amtliche Grunge-Show hinlegen kann. Während das "Love Yourself Fest" im letzten Jahr noch durch Comedy- und Poetry-Auftritte angereichert wurde, setzten die Veranstalter in diesem Jahr den Schwerpunkt allein auf die Musik. Jugendkulturcafé-Leiter Ferit Altas bedauerte, dass diesmal nicht so viel los war, wie bei der ersten Ausgabe im letzten Jahr. Das liege wahrscheinlich vor allem an den Temperaturen, "letztes Jahr hatten wir zehn Grad mehr", erinnert sich Altas - das habe sich auf die Resonanz ausgewirkt. Am tollen Musik-Programm kann es jedenfalls nicht gelegen haben, ist Altas überzeugt, und freut sich schon auf die dritte Ausgabe des "Love Yourself Fests".
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Der Kamener Thomas Detert kann auf eine lange Karriere zurückblicken und produziert noch immer neue Charthits. Die ersten Erfolge gelangen mit der Formation „Activate“. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Von Kamen aus in die nationalen sowie internationalen Charts und dann mit der Musik quasi um die ganze Welt - der Kamener Thomas Detert hat genau das vor 30 Jahren erlebt. Titel wie „Let the Rhythm Take Control“ und „Save Me“ sind vielen Menschen, die damals den Boom des Eurodance-Genres miterlebt haben, bis heute bekannt. KamenWeb.de hat den Musikproduzenten und Inhaber einer Plattenfirma mit angeschlossenem Musikverlages zum Gespräch getroffen.
„Die Eurodance-Zeit war schon sehr spannend. Wir waren jung und sind schon ein wenig von dem Erfolg überrascht worden“, sagt der Kamener. Das damalige Projekt „Activate“ ist bis heute nicht komplett stillgelegt worden, allerdings hat sich Thomas Detert zudem um eine Vielzahl weiterer Projekte gekümmert und so in den Jahren mehrere Millionen Tonträger verkauft sowie zahlreiche Platin- und Goldauszeichnungen abgesahnt.
Start mit Musik für PC-Spiele
Seit Beginn an ist Mike Griesheimer dabei, der bis heute Geschäftspartner des Kameners ist und damals DJ im „Valentino“ in Dortmund war. Beide betreiben in Holzwickede ein großes Musikstudio. Bevor das Thema Eurodance so richtig durch die Decke gehen sollte, hatte Detert bereits seine erste Erfolgsgeschichte im Kasten. Ende der 80er Jahre komponierte der Schulabbrecher bereits Musikstücke für diverse Spiele und C64 Magazinen an seinem Commodore 64, einem 8-Bit-Heimcomputer.
Weiterlesen: Hits ohne Ende: Kamener Thomas Detert ist seit 30 Jahren erfolgreich
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Olzhas Nurlanov spielt Stücke aus mehreren Jahrhunderten
Olzhas Nurlanov spielt Stücke aus mehreren JahrhundertenKamen. Es wird musikalisch auf dem Sprachhof. Am Freitag, 20. September 2024 (19 Uhr), ist der weltweit bekannte und vielfach ausgezeichnete Künstler Olzhas Nurlanov zu einem Konzert zu Besuch. Musikfreunde können ihm und seinem Bajan lauschen, einer besonderen Form des Akkordeons.
Nurlanov wurde 1999 in Pavlodar/Kasachstan geboren. Bereits mit 6 Jahren fing er mit dem Musizieren an, mit 8 Jahren nahm er an seinem ersten internationalen Musikwettbewerb teil. Seitdem hat er mehrere Auszeichnungen erhalten. Das Bajan, mit dem er seine Zuhörer in den Bann zieht, wurde im 19. Jahrhundert in Russland entwickelt und ermöglicht einen größeren Tonumfang als ein traditionelles Akkordeon. Bei seinen Konzerten spielt er Melodien aus Barock, Romantik und Moderne.
Nurlanov ist auf der Rückreise von seiner Tournee durch West-Europa, hat zuletzt in Italien und Bosnien und Herzegowina gespielt, auf seiner Rückreise nach Kaliningrad macht er jetzt Station in Kamen – auf Vermittlung von Bernd Schmüllig vom Musikverlag Karthause-Schmülling.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, wegen des begrenzten Platzangebots wird um Anmeldung gebeten unter
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von Dr. Götz Loos
Und da ist es wieder, das Problem: Was soll man über ein durch und durch technisch wie emotional ansprechend perfektes Konzert schreiben, gar negativ kritisieren?
Das erste Konzert der Spielzeit 2023/24 der Neuen Philharmonie Westfalen, am Mittwoch in der Konzertaula aufgeführt, reihte sich ein in die Erhabenheit, die dieses unsere Regionalorchester - wenn auch als eines der Landesorchester Nordrhein-Westfalen zudem mit formalem Prädikat versehen - erzielt hat. An sich darf man nicht müde werden, die klanglich-künstlerische wie handwerkliche Perfektion, die den der "berühmten" Orchester in Berlin, Wien etc. inzwischen in Nichts nachsteht, immer wieder zu betonen. Die politischen Entscheidungsträger sollen sich hüten, diesbezüglich Kürzungsideen ins Spiel zu bringen, was ja in der Vergangenheit immer wieder geschehen ist. Und es ist den musikalischen Leitern, die diese Leistung des Orchesters geformt haben, einst Johannes Wildner, jetzt Rasmus Baumann, unendlich dafür zu danken.
Das Programm des Abends, im Titelmotto auf zugespitzte Ironie und heitere Schwindeleien anspielend, umfasste drei Werke, allesamt nicht unbekannt, doch nicht regelmäßig hier vor Ort im Laufe der Geschichte aufgeführt.
Die Interpretation aller Werke war eine klare Meisterleistung, die alle Nuancen des musikalischen Materials entsprechend so herüberbrachte, wie man sie von höchstem Niveau der Professionalität erwartete. Dahingehend also in jedem Fall ein hervorragender Auftakt für die Saison.
Zunächst war die Suite op. 33 aus Stücken der Oper "Die Liebe zu den drei Orangen" von Sergej Prokofjew zu hören. Egal, was man sonst dazu sagt, für mich klingen viele Werke oder zumindest von Abschnitten derselben, ziemlich rauh - man könnte auch sagen: roh, wenig geschliffen. Andererseits konnte er auch sehr ergreifend "süß", vom Fröhlichen ins Melancholische gleitend und umgekehrt, komponieren. All diese Facetten bietet auch die aufgeführte Suite. In einzelnen Aspekten wichen die Vorgaben Baumanns jedoch von den Interpretationen ab, die man gemeinhin kennt. Manche rohen Passagen wurden abgemildert, sanfter gestaltet und gerieten in eine Transparenz, wie ich sie nie vorher bei diesem Werk bemerkt habe - dies fiel gerade im zweiten Satz auf. Im Gegensatz dazu wurde der Marsch im dritten Satz - das wohl das populärste Thema der gesamten Suite wie auch der Oper - in seinem Voranstreben gewohnt gewaltig durchgezogen. Am Ende konnte ich nur meine Anerkennung in begeistertem Applaus zum Ausdruck bringen.
Etwas bekannter ist die die danach gespielte Háry-János-Suite von Zoltán Kodály. Ich gebe zu, dass dieses Werk mich seit dem ersten Hören nie wirklich angesprochen hat. So entdeckte ich auch bei dieser Interpretation nichts, was mich von dieser Meinung, diesem "Nicht-Gefühl" abbringen kann. Jedoch allein auf das Technische geschaut - auch hier alles in Perfektion. Die Solisten Eric Quirante Kneba an der Bratsche und Matthias Wünsch am Cymbalon waren ebenso meisterhaft wie das Orchester. Von daher ebenfalls klar eine perfekte, maximal zu würdigende Darbietung.
Schließlich Richard Strauss' "Don Quixote", ein Reigen an Variationen über ein Grundthema, entsprechend der (angeblichen) Abenteuer des gleichnamigen Ritters aus Cervantes' berühmtem Roman.
Die Klangfarben von Strauss sind einzigartig, er war ein Meister einer üppigen, ausreizenden Instrumentation. Allerdings finde ich auf lange Sicht mitunter Längen in seinen Werken, so dass werkmäßig auch hier meine Begeisterung Grenzen findet - das betrifft den "Don Quixote" in besonderem Maße. Das Tüpfelchen auf dem I, was dem gegensteuert, sind jedoch die Passagen des Solocellos. Hier konnte ein herausragender Werkkenner gewonnen werden, der Solocellist der Berliner Philharmoniker Bruno Delepelaire. Sein wenig aufdringliches, sanftes Spiel bereicherte die wiederum technisch perfekte Interpretation, die ansonsten mit vielen mir bekannten Einspielungen weitestgehend entsprach.
Von meinem Gefühl her erreichte dieses erste Konzert der neuen Spielzeit her also keine absolute Begeisterung; es kann einem nun einmal nicht jedes Werk uneingeschränkt in seiner kompositorischen Anlage gefallen. Dennoch gehe ich davon aus, dass sich etliche Zuhörende emotional angesprochen gefühlt haben dürften, Geschmäcker sind verschieden - doch der Applaus ist ein guter Indikator insbesondere für die jeweilig gewonnenen emotionalen Eindrücke!
Die Ausführung in klanglicher Präzision vermag ich aber uneingeschränkt und in größter Hochachtung zu loben, ohne jegliche Abstriche. Gelungener Anfang für eine Saison vieler interessanter Konzerte!
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Kamen. Peter Bering und Alessandro De Luca sind zwei Jungs aus der Gegend. Aufgewachsen in Unna und Kamen, machen die Beiden seit dem Teenageralter Musik und nach diversen Bands und Projekten gründen sie 2018 das Grunge-Duo "The Pighounds". Als Initiatoren und Organisatoren unseres kleinen Love Yourself Festival sind die Beiden mit Herz & viel Liebe bei der Sache.
Am 14. September 2024 ab 15:30 Uhr laden "The Pighounds" und der Verein "Laut & Lästig" zum Love-Yourself-Fest Vol. II ins Jugendkultur Café (JKC) ein. Acht Bands treten auf zwei Bühnen auf – draußen mit Akustikklängen, drinnen mit rockigen Sounds. Getränke und ein Food Truck sorgen für Verpflegung, der Eintritt ist frei!
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