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Mit Fransenjacke und Cowboyhut: In der Konzertaula wurde am Samstagabend Countrymusik gespielt. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Beifall erhielten nicht nur bekannte Hits, sondern auch Instrumental-Einlagen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deKamen. Ein kraftvolles „Yeehaw“ ist in der Konzertaula überaus selten zu hören. Die Musikrevue „Nashville Live“ machte dies am Samstagabend, 24. Januar, möglich. Zahlreiche Country-Klassiker kamen beim Publikum gut an. Lediglich eine wichtige Zutat fehlte.
Country ist keine Stilrichtung, die in Deutschland Tradition hat. Dennoch aber ist das Genre seit Jahren auf dem Vormarsch, nicht zuletzt, weil immer mehr US-Künstler ihre Konzertreisen oftmals bis Deutschland ausdehnen, weil sich herumgesprochen hat, dass mit der Musik auch hierzulande Geld zu verdienen ist.
Das zweistündige Programm - gestaltet von der überwiegend in Bayern angesiedelten Formation „The Bandits“ - brachte unter anderem bekannte Stücke von Johnny Cash, Willie Nelson, Tammy Wynette, Dolly Parton, Billy Ray Cyrus, den Bellamy Brothers und Kris Kristofferson auf die Bühne.
Musikalisch agierte die Formation souverän. Zur Band gehörten sieben Cowboys und Cowgirl Kerstin Heiles, die auch die meisten Titel darbot. Die Besucher hatten gute Laune; Solo-Einlagen von Geige und Piano wurden mit Szenenapplaus bedacht, zudem wurde oft mitgeklatscht. Was aber für einen wahren Nashville-Sound fehlte, war der unvergleichliche Klang einer Pedal-Steel, die viele Songs bereichert und ebenso dazu beigetragen hätte, dass nicht einige der Nummern doch eher poppig daherkamen.
Zwischendurch gab es neben Publikums-Aktionen wie dem Zählen der mit einem Cowboyhut ausgestatteten Besucher - es waren vier der 580 Menschen - noch Anekdoten, wie eine Geschichte von Johnny Cash, der sich als US-Soldat für 20 Mark in den 50er-Jahren seine erste Gitarre in Landsberg am Lech gekauft haben soll. Folglich nannte der Musiker seine erste Band „The Landsberg Babarians“.
Aktuelle Stars spielen keine Rolle
Morgan Wallen, Zach Bryan, Luke Combs und Cody Johnson dominieren seit einigen Jahren die Szene in Nashville. Dass die angesagtesten Stars beim Programm in Kamen keinerlei Rolle spielen, war im Hinblick auf das überwiegend reifere Publikum in der Konzertaula zu entschuldigen. Es sind eben die Klassiker, bei denen mitgeklatscht wird. So wurde das Konzert zu einem stimmungsvollen, allerdings auch etwas überraschungsarmen Abend.
Tatsächlich waren bei der Ankündigung Garth Brooks und die Dixie Chicks als „neuere Künstler“ kategorisiert worden. Das dürfte nicht nur bei Kennern für ein Schmunzeln gesorgt haben, immerhin ist Garth Brooks seit 1989 erfolgreich, The Chicks nahezu ebenso lange. Schon 2020 hat die Band übrigens aus Protest gegen Rassismus ihren Namen geändert.
Eine Hommage an die Musikmetropole Nashville in der Konzertaula: Teils gab es sogar etwas Rock ’n’ Roll. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
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Kamen. (AG) Auf der Altstadtparty im vorletzten Sommer sorgte sie insbesondere als Tina-Turner-Double für Furore: Power-Röhre Shiela Tan haute damals mit Krachern wie „Rollin’ on the River“ oder „Simply the Best“ Tausende von Menschen aus den Socken. Dass sie das auch im kleinen Rahmen hinbekommt, wird die Ausnahmesängerin einmal mehr am Donnerstag, 5. Februar, als immer wieder gern gesehener und gehörter Gast bei der Sessionreihe „En Place Live“ im En Place am Markt unter Beweis stellen. In Begleitung von Lambert Blaß an der Gitarre, Andreas Recktenwald an den Keyboards und natürlich Hausband-Leader Michael Meier an den Drums tritt die stimmgewaltige Sängerin jetzt wieder ans En Place-Mikro und bringt nach bewährter Art Rock- und Popklassiker der letzten fünf Jahrzehnte zu Gehör. Dabei schöpft sie aus einem breiten Repertoire, das sie sich seit Jahren in verschiedenen Live-Formationen erarbeitet hat.
Wie immer dürfen sich die Besucher auf eine After-Work-Session mit viel Virtuosität und Improvisationsfreude seitens der gewohnt grandiosen Musikerbesetzung freuen - und darüber hinaus natürlich auch auf ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken.
Los geht’s um 19 Uhr, der Eintritt ist wieder immer kostenlos, Reservierungen unter Tel. 02307/993888.
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Mamma Mia, Disney, Les Misérables & Co.
Das Kamener Ensemble Musicollective präsentiert mit „Musical Moments 2026“ eine Gala voller Musicalklassiker.
Kamen. Der Kamener Musicalverein Musicollective sorgt mit einem Event für Aufsehen in der Amateur-Kulturszene: Unter dem Motto „Musical Moments 2026“ präsentiert das Ensemble im April Höhepunkte aus den größten Musicals aller Zeiten in der Kamener Konzertaula.
Die Gruppe bringt am Samstag/Sonntag, 18. und 19. April 2026, ein abwechslungsreiches Programm aus vielen verschiedenen Musicals auf die Bühne: Wer „Les Misérables“, „Flashdance“, „Queen“, „Mamma Mia“, Disney-Klassikern und vielen weiteren Musiktheater-Highlights etwas abgewinnen kann, sollte sich „Musical Moments“ auf keinen Fall entgehen lassen. Mit starken Solisten, mehrstimmigem Ensemblegesang und energiegeladenen Tänzen werden die Nummern dargeboten.
Über 30 starke Talente aus Kamen und den Nachbarstädten hat der Verein mittlerweile unter seinem Dach. Das haben die ambitionierten Mitglieder bereits bei ihren erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt. Schon längst hat sich Musicollective durch seine vielseitigen Shows einen sehr guten Ruf in der regionalen Kulturlandschaft erarbeitet.
Musicollective steht für eine starke Amateurmusikszene
Farbenfrohe Kostüme, mitreißende Choreografien und Gänsehautmomente prägen die Gala „Musical Moments 2026“.
„Mit ‚Musical Moments‘ wollen wir erneut Maßstäbe in der Amateurkulturszene setzen“, sagt Robin Lindemann, der die Gruppe musikalisch anleitet. Im Februar 2025 hat der Verein erneut gecastet und dadurch einige neue Talente gewonnen. „Der Andrang war unglaublich. Das hat der Gruppe nochmal einen ganz tollen Auftrieb gegeben. Alle stecken so unglaublich viel Energie in das Projekt und haben nur ein Ziel.“ Welches? Musicollective will seine Besucher auch in diesem Jahr mit dem furiosen Programm der Gala begeistern – angereichert mit aufwändigen Kostümen, Bühnenbild, Lichtshow und vielem Weiteren.
Großer Andrang auf Tickets – online erhältlich
Knapp 700 Tickets sind für die beiden Abende bereits verkauft. „Wer gute Plätze will, sollte sich ranhalten“, betont Lars Funke aus dem Vereinsvorstand. Tickets gibt es online ab 12 EUR unter www.musicollective.de.
Alle Infos im Überblick
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Wann? Samstag, 18. April 2026, 19.30 Uhr & Sonntag, 19. April 2026, 17 Uhr
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Wo? Konzertaula Kamen, Hammer Str. 19, 59174 Kamen
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Preise: Kategorie 1 (15 EUR); Kategorie 2 (14 EUR); Kategorie 3 (12 EUR); Ermäßigungen verfügbar
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Tickets und Infos unter musicollective.de
„Musical Moments 2026“: Die Musical-Gala von Musicollective begeistert bereits vorab mit großem Ticketandrang.
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Kamen. Am Samstag, den 7. Februar 2026, um 19 Uhr lädt Captain Horst zum traditionellen Neujahrsempfang ins Freizeitzentrum Lüner Höhe ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen musikalisch abwechslungsreichen Abend freuen.
Mit dabei sind Captain Horst, Abrocats, Denise Herwig und Klangrebellen. Tickets gibt es im Vorverkauf für 14,00 €, an der Abendkasse für 16,00 €. Vorbestellungen sind per E-Mail an
Klangrebellen – bestehend aus Eric Folts (Gitarre/Gesang) und Jochen Franke (Bass/Gesang) – spielen akustische Versionen englischsprachiger Lieder, die sie seit ihrer Jugend begleiten, und treten seit rund drei Jahren gemeinsam auf.
Denise Herwig, 19 Jahre alt und aus Eschwege, ist Singer-Songwriterin. Sie komponiert eigene Lieder über Themen wie Verliebtsein, Selbstfindung und die Poesie des Alltags.
Captain Horst beschreibt seinen Stil als „Indie-Punk’n Roll“: sozialkritische Texte treffen auf Alltagsanekdoten. Nach einer Pause in den Jahren 2019–2020 ist die Band nun in neuer Besetzung aktiv und hat bereits bekannte Bands wie Ton Steine Scherben und Extrabreit unterstützt.
Abrocats erkunden unterschiedliche Musikstile, darunter Beat, Country und Surfrock im Stil der 1960er Jahre. Die Band kombiniert Gesang mit instrumentaler Vielfalt und legt Wert auf sorgfältige Recherche und Archivarbeit.
Der Neujahrsempfang verspricht einen abwechslungsreichen Abend für alle Musikinteressierten.
Archiv: "Captain Horst" rockt das neue Jahr wieder mit großer Band-Familie
„Strom in der Tapete 2025“: Neujahrsempfang im Freizeitzentrum Lüner Höhe
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Ruslan Maximovski begrüßte in der Stadthalle zum Neujahrskonzert der Musikschule im Jahr des 60jährigen Bestehens.
Kamen. (wol) Die Quietscher, mit denen manche hoffnungsvolle Geigenlaufbahn nun mal beginnt, waren zwar Thema in den Ansprachen, zu hören waren sie nicht beim Neujahrskonzert der Kamener Musikschule. Deren Dozenten boten mit eindrucksvollen Darbietungen einen furiosen Auftakt ins Programm zum 60-jährigen Bestehen.
Weiterlesen: Musikschule spielt Stärken aus beim Start ins Jubiläumsjahr
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