Virtuoser Gitarrist und Rockröhre begeistern im En Place mit klassischen Rock- und Popnummern

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en place live122AGFoto: Alex Grün für KamenWeb.de

Kamen. (AG) Liebhaber des elektrischen Gitarrensounds kamen am Donnerstagabend im Rahmen der Livemusik-Reihe im gut besuchten En Place am Markt genauso auf ihre Kosten wie Fans weiblicher Rockröhren. Mit den Special Guests Sean Athens und Jenny Wegener (beide Foto) an Gitarre und Mikrophon hatte Drummer und Hausbandleader Michael Meier wieder einmal ins Schwarze getroffen. Mit deren Hilfe vermochte er eine stilistische Bandbreite abzudecken, die nur wenige Coverbands in solcher Perfektion hinkriegen. Ausnahmegitarrist Athens ist deutlich anzuhören, dass seine Wurzeln tief in Blues liegen. Dementsprechend glänzte er insbesondere von Klassikern von Cream (beziehungsweise Robert Johnson) oder Jimi Hendrix. Dass er genauso locker mit dem eigentümlichen Gitarrensound von Police klarkommt, stellte er gemeinsam mit Gastsänger Renée unter Beweis, der die virtuose Jenny Wegener für ein Intermezzo mit Sting-Titeln am Mikro ablöste und dafür begeisterten Applaus vom Publikum erntete. Dieses störte sich wenig daran, dass keine Bassgitarre am Start war, denn die ersetzte Keyboarder Daniel Sok auf seiner Tastatur so gekonnt, dass man schon sehr genau hinhören musste, um einen Unterschied zur "Affengitarre" mitzubekommen. Auf die nächste Ausgabe der En Place Live-Reihe im Februar darf man jetzt schon gespannt sein.

 

GeEl's MusiKolumne: Was ist "richtige" Weihnachtsmusik?

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von Dr. Götz Loos

Musik Datei176696959 Urheber abstract fotoliaMehr Musik als sonst? Man hat in der Weihnachtszeit den Eindruck, denn überall scheint weihnachtliche Musik jeder Gattung auf uns einzuschallen, ob im Laden, auf den Weihnachtsmärkten, im Radio und Fernsehen sowieso, viele Weihnachtskonzerte (jedenfalls mehr als zu Ostern...) etc.

Die leichtere Muse wird mit Evergreens bedient wie "Last Christmas" von Wham oder "Driving Home For Christmas" von Chris Rea; letzteres übrigens guter Swing, nicht belangloser Pop! Dennoch kommen gerade diese immer wieder gespielten Songs manchen zu den Ohren raus oder werden zu "Running Gags" (so auch innerhalb von KamenWeb - nicht wahr, Armin?). Gleiches gilt für die ewig gleichen Weihnachtslieder - für die einen ein nicht zu missender Inbegriff von Weihnachten, für die anderen aber aufgezwungen und nervig. Da hilft auch die 135. TV-Reportage über die Entstehung von "Stille Nacht" nicht. Und tatsächlich ist das gute Dutzend an allen bekannten Weihnachtsliedern eine Auswahl unter hunderten - schade, dass man sich da zu wenig um Entdeckung und Breitenwirkung kümmert.

Viele Leute bemerken um Weihnachten mehr als sonst ihre klassisch-musische (im weiten Sinne) Ader, dabei sind es häufig Werke aus dem Barock. Der Standard ist Bachs Weihnachtsoratorium, aus dem zumindest die ersten drei Kantaten zu Gehör kommen - in Kamen vergeht kaum ein Jahr ohne entsprechende Aufführungen; so auch am letzten Wochenende mit Evangelischem Kammerchor und Kantorei. Immer wieder hörenswert und in beachtlichen Interpretationen, aber es ist doch längst nicht alles. Gern wird zu Weihnachten auch Händels "Messias" aufgeführt, in meinen Augen DAS barocke Oratorium besthin - aber genau betrachtet, spielt die Weihnachtsgeschichte darin nur eine Rolle unter mehreren. Das schönste spezifische Weihnachtsoratorium für mich ist allerdings dasjenige von Camille Saint-Saëns. Schon der Eingangssatz mit seinem moderaten Orgelintro und den Motiven in den Streichern geht mir sehr nahe und versetzt mich mehr als andere Stücke in den Eindruck eines besinnlichen, ruhigen Abends, drinnen und draußen, in der Weihnachtszeit. Von Saint-Saëns gab es angesichts seines 100. Todestages kürzlich Vermehrtes in Radio und TV, darunter auch das Oratorium. Mehrfach wurden Interpretationen seiner 3. Sinfonie, der "Orgelsinfonie" (richtiger: Sinfonie "mit Orgel"), gebracht. Wenn auch nicht für Weihnachten komponiert, so kann man dem Werk Weihnachtliches abgewinnen, allein schon weil die Kirchenorgel ein in der Weihnachtszeit gern gehörtes Instrument ist. Aber wer den Film "Ein Schweinchen namens Babe" in der Weihnachtszeit 1995 im Kino gesehen hat, dem wird die Musik unvergesslich sein, eben das prächtige Thema aus dem 4. (bzw. 2.2.) Satz genannter Sinfonie, das dort sowohl im gekürzten Original auftaucht als auch bearbeitet aus dem 70er-Jahre-Reggae-Popsong "If I Had Words" (Scott Fitzgerald/Yvonne Keeley) - zeitweise Dauerbrenner auf WDR 2 (wäre auch einmal etwas für unsere Chöre!). Zu Weihnachten stehen oft die bekannten Ballette von Tschaikowskij auf dem Programm, besonders "Der Nussknacker", der ja am Weihnachtsabend spielt. Das Ballett komplett bekommt man immer wieder im Fernsehen zu sehen, für das reine Hören wurde die "Nussknacker-Suite" vom Komponisten zusammengestellt. Diese beinhaltet zwar beeindruckende ausgewählte Musikstücke aus dem Ballett, man denke an den "Tanz der Zuckerfee" oder den "Blumenwalzer". Das in meinen Augen beste Stück fehlt hier jedoch, der "Schneeflockenwalzer", dessen überirdische Klänge in eine besinnliche Winterwald-Atmosphäre mit sanftem Schneegestöber führen. Russische Komponisten haben generell einige weihnachtliche Werke geschrieben, das meiste davon ist bei uns leider wenig bekannt. Gleiches gilt weithin für skandinavische Weihnachts- und Adventsmusik, insbesondere ungezählte schöne, eingängige Lieder. Genannt seien hier unter vielen die Komponisten und Arrangeure Gustaf Nordqvist aus Schweden ("Jul, Jul, strålande Jul"), der Däne Niels La Cour ("Hodie Christus natus est") und der Norweger Ørjan Matre ("Eit barn er født in Bethlehem"). Und auch der an sich in der Kirchenmusik bekannte Brite John Rutter hat viel mehr Gutes geschaffen und arrangiert als die Handvoll bei uns immer wieder aufgeführter Chorlieder.

Kamener Neujahrskonzert ist abgesagt

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aula19kwKamen. Wie das Kulturbüro der Stadt Kamen mitteilte, wurde das Neujahrskonzert mit der ukrainischen Philharmonie Lemberg am 01.01.2022 seitens der verantwortlichen Konzertagentur abgesagt. Eintrittskarten können beim Kulturbüro Kamen, Rathausplatz 1 zur Rückerstattung des bezahlten Preises eingereicht werden. Hierzu ist der Name des Käufers sowie die Bankverbindung beizufügen.

Archiv: Großes Neujahrskonzert 2022 in der Konzertaula Kamen

Klingelnde Weihnacht

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Drei Kamener singen am 23. Dezember wieder vor der Haustür

Paula John Robin Lindemann und Ann Sophie Schubert vv.l.: Paula John, Robin Lindemann und Ann-Sophie Schubert

Kamen. Weihnachten wird auch in diesem Jahr stiller als sonst: Kein Gesang in vielen Kirchen oder auf dem Weihnachtsmarkt. Doch ein kleines Ständchen können sich Kamener am 23. Dezember wieder vor die Haustür holen.

Am 23. Dezember klingelt es an der Tür. Davor könnten dann Paula John, Ann-Sophie Schubert und Robin Lindemann stehen. Die Drei möchten einen Tag vor Heiligabend ein wenig Musik und Stimmung in die stille Welt bringen. „Musik ist doch so wichtig an Weihnachten“, sagt der Kamener Musiker und Chorleiter Robin Lindemann. Bereits im letzten Jahr zogen die Drei deshalb von Haus zu Haus und haben den Leuten ein Weihnachtsständchen „geliefert“. „Letztes Jahr waren wir ja im Lockdown zu dieser Zeit“, erinnert sich Lindemann. „Der Abend war unglaublich schön, so viel Dankbarkeit und Freude für ein bisschen Weihnachtsmusik, das hat uns noch über Wochen hinweg getragen.“ Deshalb war schnell klar: Das machen die Drei in diesem Jahr noch einmal. „Denn auch dieses Jahr geht kulturell in der Weihnachtszeit deutlich weniger“, sagt Lindemann. Er ist optimistisch, dass sie wieder vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.

Seine beiden Mitstreiterinnen, Paula John und Ann-Sophie Schubert, singen im Chor „Lieder für Menschen“, den Lindemann leitet. „Wir machen schon lange gerne auch mal zu dritt Musik“, so Lindemann. Das Terzett nennt sich „Ladies & Gentleman“. Wer möchte, dass die Drei am 23. Dezember zwischen 16 und 21 Uhr ein paar Weihnachtslieder vor der eigenen Haustür anstimmen, kann sich online unter www.staendchen-express.de/weihnachten dazu anmelden. Die Drei kommen dann vorbei und singen den Menschen ihr ganz persönliches Weihnachtsständchen. Die Aktion läuft über den Ständchen Express. Das Unternehmen wurde von Lindemann in diesem Jahr ins Leben gerufen. Es vermittelt Auftritte zu verschiedensten Anlässen.In Corona-Zeiten waren da auch viele Haustür-Ständchen dabei. An dem Abend wandert aber kein Geld in die eigene Tasche. Das Terzett sammelt Spenden für den Kinder- und Jugendhospizdienst. Im letzten Jahr sind unglaubliche 1.400 Euro zusammengekommen. „Herausforderung angenommen“, so Lindemann. Wie im letzten Jahr unterstützt der lokale Elektromarkt „expert Brumberg“ die Aktion mit einer großzügigen Technik-Leihgabe.

„Sicherheit steht über allem, die aktuelle Pandemie erfordert nach wie vor Vorsicht und Zurückhaltung“, betont Lindemann. „Ladies & Gentleman“ stellen sich mindestens fünf Meter von der Tür entfernt auf, vor der dementsprechend genug Platz sein muss. „Alles ist ganz unkompliziert, nach circa 10 Minuten sind wir so schnell wieder weg wie wir kamen und hinterlassen im Idealfall den Zauber der Weihnacht“, sagt Lindemann.

Infos: Wer möchte, dass „Ladies & Gentleman“ vor der Haustür auftreten, kann sich unter www.staendchen-express.de/weihnachten anmelden. Dort sind auch alle weiteren Infos sowie eine musikalische Kostprobe zu finden.

Großes Neujahrskonzert 2022 in der Konzertaula Kamen

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Neujahrskonzert mit der Philharmonie Lemberg - Termin: 01.01.2022 um 18.00 Uhr

philh Lemberg1221Neujahrkonzert mit der Philharmonie Lemberg in der Konzertaula

Kamen. Nach dem Ausfall der beliebten Veranstaltung Anfang 2021 stehen die Zeichen gut, dass das Konzert an diesem Neujahrsstart stattfinden wird. Das Neujahrskonzert in Kamens Konzertaula stellt seit Jahrzehnten den kulturellen Beginn des neuen Jahres dar. Große Orchester unter renommierter Leitung und hervorragende Solisten tragen traditionell in festlicher Atmosphäre klassische Musik in "Ohrwurmqualität" vor und das Publikum dankt es mit guter Laune: irgendwann summt oder singt man mit, klatscht oder genießt man einfach nur. Bei einem Gläschen Sekt stoßen die Aulabesucher sodann in der Pause miteinander an.

Programm

Georges Bizet – Vorspiel zu „Carmen“

Georges Bizet – Die Liebe hat bunte Flügel

Antonin Dvorak – Slawischer Tanz Nr. 1

Maurice Ravel - Tzigane

Johann Strauß Sohn – Ouvertüre zu „Eine Nacht in Venedig“

Max Bruch – Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll

***

Jacques Offenbach – Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt“

Jacques Offenbach – Arie der Großherzogin aus der Operette „Die Großherzogin von Gerolstein“

Pablo Luna – De españa

Josef Strauß – Ohne Sorgen

Artur Clemens Schreckenberger - Dschungelexpress

Es wirken mit:
Philharmonie Lemberg
Kremena Dilcheva, Mezzosopran
Marko Komonko, Violine

Gudni A. Emilsson, Leitung

Volker-Schmidt Gertenbach, Moderation

Karten sind zum Preis von 19,00 und 25,00 Euro im Kulturbüro im Kamener Rathaus, online im Ticket-Shop unter www.stadt-kamen.de/leben-und-mehr/kultur oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse erhältlich. In der Konzertaula gilt 2G (geimpft oder genesen) sowie Maskenpflicht auch auf dem Platz.

Musikkritik: 4. Konzert der Sinfonischen Reihe der Neuen Philharmonie Westfalen - "Antipoden" - nein, echte Gegenspieler

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Musik Datei176696959 Urheber abstract fotoliaDatei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.com

von Dr. Götz Loos

Klassifikationen gibt es viele: Traditionalisten versus Neudeutsche, Neudeutsche Schule I versus Neudeutsche Schule II, Romantiker versus Spätromantiker etc. Tatsache ist, dass ordentlich Sand im Getriebe knirschte, als einige Komponisten von der Linie, die sich als Beethoven-Nachfolger verstanden (dabei nicht immer im Hinblick darauf mit guten Gefühlen), abwichen und musikalische Wege gingen wie in Frankreich Berlioz. Dies gipfelte teilweise in öffentlichen Anfeindungen, wobei auch die Musikkritik häufig genug keine ruhmreichen Dienste leistete. Toleranz war seinerzeit nur wenig zu finden. Insofern war die Überschreibung dieses Sinfoniekonzertes mit "Antipoden" zutreffend: Liszt auf der einen, Bruch und Brahms auf der anderen Seite. Gut, Brahms war gegen alles und jeden kritisch eingenommen, seine Parteinahme im Falle eines Falles galt jedoch den traditioneller Orientierten. Dabei ist es aber eindeutig Unsinn, z.B. bei Brahms' 1. Sinfonie von "Beethovens Zehnter" zu reden, denn Brahms hatte eine eigene Tonsprache gefunden, auch meist abgehoben von den anderen Romantikern. Davon konnte man sich ebenso hier überzeugen - denn der Abend schloss mit der Sinfonie Nr. 3 von Brahms, sehr populär schon zu Lebzeiten des Komponisten. Hier ersann er Themen und Melodiefolgen mit hohem Wiedererkennungswert, so vor allem das 1. Thema des dritten Satzes. Die Neue Philharmonie Westfalen unter Gastdirigent Constantin Trinks fand am Mittwochabend in der Konzertaula mit einer durchaus betonenden, mitunter ergreifende Melodien hervorhebenden Interpretation dennoch oder vielleicht deswegen besonders die melancholische Grundstimmung, die alle Brahmsschen Sinfonien durchzieht. Also: Äußerst gelungen. Und das, obwohl die Dirigierweise des Gastleiters bei einzelnen Einsätzen offenbar ein bisschen Asynchronizität provozierte - doch das fiel im Gesamtbild kaum auf.

Der Abend begann mit "Les Préludes" von Liszt, einem selbst unverschuldet belasteten Werk - wie oft bei Spätromantikern, bei denen sich die Nationalsozialisten hemmungslos bedienten. Nun, es werden immer weniger, die das Fanfarenthema mit Pauken und lautem Blech aus dem Werk als Erkennungs-"Jingle" der Radio-Sondermeldungen und Wochenschauberichte aus dem alle Menschen- und Kriegsrechte brechenden Russlandfeldzug ab 1941 kannten. Insofern ist eigentlich keine "Ehrenrettung" nötig, die Roland Vesper im Einführungsvortrag ankündigte. Ich zähle "Les Préludes" zu meinen Lieblingsstücken, auch weil das Werk mehr bietet als die Fanfare und Akkordfolgen, auf die man damals die Worte "Führer befiel, wir folgen Dir" (samt zugehörigem Soldatenlied) einpasste. Deshalb war ich auf die Interpretation gespannt. Sie fiel sehr markig und kantig aus, an einigen Stellen das Tempo drosselnd, fast innehaltend; ja, durchaus gut hörbar - obwohl ich eine "Entzauberung" anders vornehmen würde, nämlich mit erhöhtem Tempo (was vor allem Walerij Gergijew in seinen Interpretationen glänzend umsetzt).

Das Mittelstück war das Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 von Max Bruch, das der Komponist als sein einzig breit überdauerndes Werk voraussah. Bruch war Brahms-Anhänger und -Neider, aber extremer konservativ eingestellt - musikalisch wie politisch - und wurde mit zunehmendem Alter leider immer mehr antisemitisch. Andererseits schnitten die Nazis seine Werke und dadurch gerieten gute Kompositionen bis heute weitgehend in Vergessenheit. Bruchs Violinkonzert blieb hingegen vergleichsweise populär - virtuos angelegt und mit gefälligen Melodien. Der Virtuose hier an der Violine war Linus Roth, hochverdient nicht nur an seinem Instrument, sondern auch als Festivalleiter, Hochschullehrer und Wiederaufführer vergessener Komponisten. Lässig im ersten Eindruck, wird er beim Spiel jedoch hochkonzentriert und liefert im Solo wie im Dialog mit dem Orchester einzigartige Klänge auf der ihm auf Dauer zur Verfügung gestellten Stradivari "Dancla". Die von Bruch ausdrücklich betonten Passagen schafft Roth im Vordergrund mit tiefem Ausdruck zu halten, auch wenn das Orchester zum Crescendo ansetzt. Ein wahrer Hörgenuss! Und bei der Zugabe (Gavotte E-Dur von Bach) bewies er zudem seine barocke Werkkenntnis in äußerst angenehmer Weise.

Kurzum, es war ein sehr hörbarer Abend, auch bei der teilweisen Gegensätzlichkeit der Werke. Die Souveränität der NPW bleibt dauerbetont. Constantin Trinks sorgte für beeindruckende Interpretationen, in der Stimmigkeit mit dem Orchester weitestgehend harmonierend, wenn auch an einzelnen Stellen vielleicht noch eine günstigere gemeinsame Einfühlsamkeit entwickelt werden sollte.

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