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Cover: Girl aus’m Pott VÖ: 01. November 2019 Tim Peters - Foto: Anelia Janeva / www.universal-music.de/tim-petersvon Alex Grün
Kamen. Eine exklusive Party mit dem populären Ruhrgebiets-Schlagersänger Tim Peters ("Girl aus'm Pott") und freien Drinks gibt es am Samstag, 7. März, im "82 West" in der Kamener Weststraße - um hineinzukommen, muss man allerdings weiblich sein und eine Einladung mitbringen. Die sind auf 100 Stück limitiert und können nur online gewonnen werden. Für den Eintritt bei der "Girl's Night" mit Tim Peters müssen interessierte Schlager- und Party-Liebhaberinnen an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem nur eine einzige Frage richtig beantwortet werden muss. Mitgebracht darf dann die beste Freundin, die gemeinsam von Tim Peters standesgemäß im Opel-Manta abgeholt wird - logisch, dass die ausgewählten "Girls" also aus der näheren "Pott"-Umgebung stammen müssen. Auch Tim Peters ist ein Kind aus dem Pott und gilt als Produzent bereits als neues „Schlager-Wunder“. Er schreibt beispielsweise Songs für Matthias Reim, Feuerherz, Semino Rossi, Marie Wegener, Michelle, Eloy de Jong, Patrick Lindner oder Norman Langen.
Zum Gewinnspiel kommt "frau" noch bis zum heutigen Mittwoch, 14 Uhr, über die Homepage https://umusic.digital/tim-peters-girlsnight/ oder über die Facebookseite vom "82 West". Dessen Inhaberin Alex Rabe verspricht jetzt schon ein "echtes Highlight". Die Party geht um 18 Uhr mit der geschlossenen "Girl's Night"-Gesellschaft los, ab 20 Uhr werden dann auch Gäste ohne Einladung - also auch die "Heeren der Schöpfung" - hereingelassen.
Künstlerseite: www.universal-music.de/tim-peters
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Kreis Unna. Schicksal. Laut Definition handelt es sich dabei um eine höhere Gewalt, eine Bestimmung, etwas, wovon das Leben gelenkt wird. Nicht jeder glaubt an Schicksal. Diejenigen, die es tun, finden sich am Mittwoch, 11. März möglicherweise beim 7. Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen wieder. Unter dem Titel "Schicksal" spielen die Sinfoniker in der Kamener Konzertaula unter anderem Stücke von Ludwig van Beethoven und Peter Iljitsch Tschaikowsky.
Geleitet wird das Sinfoniekonzert von Roland Kluttig, langjähriger Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg und seit diesem Jahr Chefdirigent der Grazer Philharmoniker. Mit einem breiten Repertoire vom Barock bis zur Moderne gastiert er auch in großen Häusern im Ausland. Los geht es in der Konzertaula, Hammer Straße 19 in Kamen am 11. März um 19 Uhr mit einer Einführung. Um 19.30 Uhr beginnen dann die Sinfoniker.
Kartenvorverkauf
Karten gibt es im Fachbereich Kultur des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 41 und per E-Mail an
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Dennis Brenscheidt im Musical 3 MusketiereDer Südkamener Chor heizt der Konzertaula am Sonntag mit vielen Gästen ein
Kamen. Die letzten Töne werden geübt, das eine oder andere Lied noch einmal durchgesungen. Am Sonntag gibt der Chor „Lieder für Menschen“ mit „Mood and Tune 2.0“ sein großes Jahreskonzert in der Konzertaula Kamen.
Am Dienstag hatte der Chor seinen ersten Durchlauf mit Technik und Schlagzeug. „Da kommt dann natürlich nochmal eine ganz andere Stimmung auf, das motiviert alle“, sagt Chorleiter Robin Lindemann. In den letzten Wochen hieß es für die Gruppe noch einmal ranklotzen. Schließlich sollen die Chor-Nummern gut sitzen, und auch das Zusammenspiel mit den Solisten will geübt sein.
In dieser Rolle ist unter anderem Dennis Brenscheidt. Der Dortmunder Musikstudent gibt auf der Bühne in der rockigen Musical-Nummer „Wie wird man seinen Schatten los“ den Mozart. An seiner Seite steht der 8-jährige Silas, der sein jüngeres Spiegelbild gibt. „In diesem Fall erwartet die Zuschauer sogar eine inszenierte Nummer“, sagt Lindemann. Denn LfM präsentiert das Stück zusammen mit dem neu gegründeten Kamener Musical-Verein „Musicollective“. Für ihn ist das Konzert zugleich Bühnenpremiere. „Ich bin schon super gespannt auf Schatten und alle anderen Solisten des Abends“, sagt Paula John. Die 23-Jährige ist schon einige Jahre Mitglied bei „LfM“. Am Abend können die Zuschauer sie in einer Nummer als Solistin Elisabeth aus dem gleichnamigen Musical sehen.
Der Chor „vielsam“ aus Selm wird ebenfalls zu Gast sein. Sie präsentieren unter anderem „Eye Of The Tiger“ von Survivor und „In stiller Nacht“ von Johannes Brahms. Eine exklusiv arrangierte Rap-Nummer haben sie ebenfalls im Gepäck.
Gastgeber „LfM“ wartet ebenfalls mit einer bunten Mischung eigener Stücke auf. Der Chor ist bekannt für seine große Bandbreite. Von ruhigen Balladen wie „Chasing Cars“ von Snow Patrol bis hin zu eher ungewöhnlichen Chor-Stücken wie „Sex Bomb“ oder „Männer sind Schweine“. Die meisten Stücke arrangiert Chorleiter Robin Lindemann selbst. Ein emotionaler Höhepunkt wird das gemeinsame Stück „Hallelujah“, präsentiert gemeinsam mit Solistin Mandy Lee Rose. Die Studentin stand bereits im letzten Jahr beim „Juicy Beats Festival“ in Dortmund auf der Bühne.
Viele Solisten kommen aber auch aus den „LfM“-Chorreihen. So gibt zum Beispiel Thomas Funke den Rap-Part in „We Will Rock You“, Paula John und Ann-Sophie Schubert präsentieren mit Chorleiter Robin Lindemann den aktuellen Erfolgshit „Hoch“ von Tim Bendzko. „Jeder der Musik zum Mitgehen und Mitfühlen mag, ist am Sonntag richtig in der Konzertaula“, verspricht Lindemann.
Infos:
-Das Konzert ist am 1. März um 17 Uhr in der Konzertaula Kamen.
-Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang ist möglich.
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von Alex Grün
Kamen. Gaby Arnemann, Inhaberin der Galerie "Zeitlos" am Kamener Markt, bereichert den Kulturkalender wieder einmal mit einem musikalischen Leckerbissen: Am Sonntag, 29. März, um 17 Uhr, ist der Dortmunder Jazzpianist Harald Köster in der Galerie zu Gast, bekannt unter anderem durch zahlreiche TV-Auftritte im WDR. Der Dortmunder tritt im Trio mit Posaunist Achim Hartmann und Miroslaw Tybora am Akkordeon auf, die die Eigenkompositionen von Pianist Köster auf ihren Instrumenten veredeln. Das Trio zelebriert in seinen Konzerten ein sinnlich rhythmisches Klangerlebnis, getragen durch teils lyrische, teils auch expressive Musikstücke mit stilistischen Anleihen aus Jazz, Pop und Weltmusik, stets in launiger Art und Weise anmoderiert.
Tickets sind im Vorverkauf zum Preis von 15 Euro unter 02307/288585 sowie unter www.galerie-kamen.de oder für 18 Euro an der Abendkasse der Galerie "Zeitlos", Markt 15, erhältlich.
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Datei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comvon Dr. Götz Loos
Zutiefst bedauerlich war es, dass ich im November im Krankenhaus landete und Reinhard Fehlings neues Programm "Folk Tales - 'bout this 'n that" unfreiwillig verpasste. Glücklicherweise gab es nun eine weitere Aufführung in der Rünther Christuskirche. Und schnell stellte ich fest, dass mir doch Bedeutendes entgangen wäre - wie kaum anders zu erwarten...
"Über dies und das" - der Untertitel ist an sich die bessere Beschreibung des Konzertes, denn es waren nicht alles Lieder aus amerikanischem (Einwanderer-)Volk und Traum, die man hier hörte. Und doch war der Bezug auch bei rezenterem Rock und Pop da: Soul und Blues haben ihre Wurzeln beim Liedgut der Einwanderer, teils auch bei den unfreiwilligen (Sklaven). Von da spannte sich der Bogen weiter zu Widerstand gegen Unterdrückung, Faschismus und überhaupt gegen Diktatur und Autoritäres sowie daraus folgend für die Freiheit, programmatisch alles geschickt und logisch miteinander verknüpft.
Zusammen mit Fehlings Chor "Die letzten Heuler" traten auf das Instrumentalensemble "Folktellers", eine Band, Gastsolisten, die Dortmunder Kammerschauspielerin Barbara Blümel als Rezitatorin sowie als Solosänger der Schauspieler und Regisseur Michael Kamp.
Im Zentrum des Programms stand Hermann Leopoldi, seinerzeit einer der führenden Klavierhumoristen in Wien, gleichzeitig begnadeter Komponist und Kabarettist. Fehlings Leistung hier wie bei seinen anderen Programmen besteht auch darin, diesen wie andere einst berühmte Künstler bzw. Kulturschaffende heute nicht vergessen zu lassen. Leopoldis Tätigkeit in Wien wurde unterbrochen durch KZ-Haft in Dachau und Buchenwald (wo er das "Buchenwald-Lied" komponierte), Freikauf und Emigration in die USA. In Rezitaten und vergnüglichen Unterhaltungen durch Barbara Blümel kamen Leopoldis Ehefrauen Eugenie Leopoldi und Henny Möslein zu Wort, außerdem die Frau von Hanns Eisler.
Die Vielgestaltigkeit des Programms – ebenfalls „Fehling-typisch“ – zeigte sich in Kompositionen unterschiedlichster Art, jedoch stets mit Liedcharakter. Beginnend mit Leopoldis Wienerliedern („I bin a stiller Zecher“, „32 Groschen“) über gesellschafts- und zeitkritische Lieder von ihm („An der Péripherie“, „Die Novaks aus Prag“) landet man zunächst „bei Engeln und Rosen“ (Leopoldis „Speaking of an angel“, überarbeitet von Fehling; dann Brechts „Die kleine Rose“, komponiert von Fehling – in sehr angemessener Weise, fast vermittelnd zwischen Moderne und Vorhergehendem). Unter der Abschnittsüberschrift „Draußen und drinnen“ versammelte Reinhard Fehling zwei Eisler-Lieder (von Brecht bzw. Altenberg) und zwei eigene Kompositionen: „Vagabundenlied“ von Jura Soyfer sowie „… und ich lächle im Dunkeln das Leben“ von Rosa Luxemburg aus ihrer Haft. Besonders das letztgenannte Werk war sehr bemerkenswert, in Form einer kleinen Kantate, sehr emotional betont, die Melodien sehr nah am Text.
Im nächsten Abschnitt erwarteten das Publikum tapfere Männer und Frauen („Homens fortes – Donne forti“) – mit „Grandola, vila morena“, dem Signal-Lied zur Nelkenrevolution in Portugal und einer grandiosen Kombination der beiden Versionen (delle mondine 1906 und Resistenza 1943) des heute wieder bekannten „Bella ciao“, verknüpft und ausgearbeitet wiederum von Fehling selbst. Hier zeigten sich erneut Glanzleistungen vor allem der „Letzten Heuler“, sehr feierlich und ausdrucksstark im Vortrag – wie übrigens auch alle Solovorträge von Chormitgliedern praktisch durchgehend.
Der folgende Teil war mit der Frage überschrieben „Land of Liberty?“ und mit den Texten von Leopoldi und Möslein „Sweet land of liberty“ und von Hays „Sweet liberty land“, komponiert bzw. im zweiten Fall nach Eisler arrangiert von Fehling in die kritische Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Traum bzw. einer wirklichen Freiheit dort gebracht. Zum Abschnittsende ging es dann aber ins Resignative mit Abel Meeropols „Strange fruit“, aber die Hoffnung keimte dann in Pete Seegers „Turn, turn, turn“ – Letzteres in einer sehr rockigen Version, ähnlich derjenigen der „Byrds“. Förmlich von den Sitzen gerissen wurde das Publikum mit dem letzten Abschnitt „Where we belong“ mit den beiden „jüngeren“ Songs „No roots“ von Alice Merton, unlängst ein Chartserfolg, aber mit herausragendem Text, der die „Wurzellosigkeit“ der Einen beschreibt, sowie Tom Pettys „Into the great wide open“, der in eine ähnliche Richtung führt, aber mehr zur Aufbruchstimmung lädt. „Sweet home Chicago“ in der Blues-Brothers-Version zeigte dann mehr Heimat- und Sesshaftigkeitsgefühle. Und schließlich eine geniale Kombination von Reinhard Fehling, der „This n That Train“ als zwei „Song-Züge“, die aufeinander zu- und schließlich kombiniert zusammen fahren: Guthries „This train is bound for glory“ und Lonnie Donegans „Rock Island Line“ (ursprünglich Traditionals bzw. Arbeiterlieder) – grandios in Ausgestaltung (mit ewig während Zugfahrgeräusch) und Umsetzung durch die Beteiligten.
Am Ende waren die Protagonisten und das Publikum gleichermaßen gefragt und beteiligt: Neben dem im Programm vorgesehenen „This Land is Your Land“ von Woody Guthrie gab es „Kein‘ schöner Land“, beide mit wunderbarer Gesangsergänzung durch die Zuhörerschaft; und da Letzteres wegen seines nationalistischen Missbrauches sinnvollerweise in einen angemessenen Kontext gestellt werden sollte, gaben Fehling und sein Chor und Ensemble noch Zupfgeigenhansels „Andre, die das Land nicht so sehr liebten“ als wirklich sinnvolle und starke Antwort auf derartige eventuelle Missbräuche.
Dieses Konzert wird lange in Erinnerung bleiben und gehört sicherlich zu Reinhard Fehlings stärksten Programmen – und das in jeder Hinsicht!
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Datei: #176696959 | Urheber: abstract | fotolia.comvon Dr. Götz Loos
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